Beamer Test 2016: Die besten Beamer im aktuellen Test

Beamer-LogoEinen für seine Bedürfnisse zugeschnittenen Beamer zu finden ist nicht einfach. Neben den unterschiedlichen Projektions-Technologien, der Ausstattung und dem Preis ist eine fundierte Kaufempfehlung notwendig. Unser Test vergleicht aktuelle Beamer aller Klassen und hilft Ihnen bei der richtigen Entscheidung.

In unserem ausführlichen Beamer Test vergleichen wir Projektoren aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Neben dem Heimkino-Beamer für die private Anwendung gibt es Präsentationsbeamer für den Business-Bereich und die Mini-Beamer für die mobile Nutzung.

Auf BeamerTest.co stellen wir Ihnen einen kostenfreien Beamer Test inclusive Beamer Testbericht zur Verfügung. Erfahren Sie wichtige technische und preisliche Unterschiede vor dem Beamerkauf. Profitieren Sie von unserer Erfahrung!

RangProduktGesamtwertungPreis / LeistungBewertungGünstigster Preis
1 BenQ W 1070 W BenQ W 1070 W  Testbericht 9,4
Test Details
9,2
  • Energie-Effizienz8,0
  • Bildqualität9,0
  • Ausstattung9,4
  • Ergonomie9,5
1.499,00 € 788,00 €*
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2 BenQ TH682ST BenQ TH682ST Testbericht 9,3
Test Details
9,3
  • Energie-Effizienz8,5
  • Bildqualität9,4
  • Ausstattung8,5
  • Ergonomie9,1
899,00 € 706,46 €*
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3 Philips Screeneo HDP 1550TV Philips Screeneo HDP 1550TV 9,2
Test Details
9,5
  • Energie-Effizienz8,4
  • Bildqualität9,1
  • Ausstattung8,5
  • Ergonomie9,2
534,00 €*
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4 LG PF1500 LG PF1500 Testbericht 9,2
Test Details
9,3
  • Energie-Effizienz8,2
  • Bildqualität9,5
  • Ausstattung9,5
  • Ergonomie9,5
999,00 € 875,76 €*
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5 Epson EH-TW6600 Epson EH-TW6600 9,0
Test Details
8,7
  • Energie-Effizienz8,3
  • Bildqualität9,8
  • Ausstattung9,8
  • Ergonomie9,5
1.699,00 € 1.179,99 €*
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6 BenQ MS524 BenQ MS524 Testbericht 8,9
Test Details
9,5
  • Energie-Effizienz9,3
  • Bildqualität7,7
  • Ausstattung9,2
  • Ergonomie9,2
324,00 €*
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7 Epson EH-TW5200 Beamer Epson EH-TW5200 Beamer Testbericht 8,8
Test Details
9,2
  • Energie-Effizienz7,1
  • Bildqualität9,0
  • Ausstattung7,8
  • Ergonomie8,2
669,00 €*
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8 InFocus IN118HDa InFocus IN118HDa Testbericht 8,6
Test Details
7,7
  • Energie-Effizienz9,1
  • Bildqualität7,3
  • Ausstattung7,3
  • Ergonomie7,8
703,20 €*
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9 BenQ MW705 BenQ MW705 8,6
Test Details
8,8
  • Energie-Effizienz8,8
  • Bildqualität8,6
  • Ausstattung8,8
  • Ergonomie8,5
838,00 € 594,99 €*
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10 Viewsonic Pro8400 Viewsonic Pro8400 Testbericht 8,2
Test Details
3,6
  • Energie-Effizienz5,1
  • Bildqualität5,2
  • Ausstattung5,5
  • Ergonomie6,0
1.641,00 €*
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11 Optoma GT1080 Beamer Optoma GT1080 Beamer Testbericht 6,6
Test Details
8,6
  • Energie-Effizienz7,9
  • Bildqualität6,3
  • Ausstattung8,4
  • Ergonomie8,1
749,00 €*
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RangProduktGesamtwertungPreis / LeistungBewertungGünstigster Preis
1 Optoma ML750 Optoma ML750 Testbericht 9,5
Test Details
8,1
  • Energie-Effizienz10,0
  • Bildqualität8,5
  • Ausstattung10,0
  • Ergonomie10,0
499,00 € 459,00 €*
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2 LG PH300 Mini Beamer LG PH300 Mini Beamer 9,1
Test Details
8,5
  • Energie-Effizienz9,5
  • Bildqualität8,5
  • Ausstattung9,5
  • Ergonomie10,0
399,00 € 318,46 €*
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3 Aiptek MobileCinema A 50 P Aiptek MobileCinema A 50 P Testbericht 9,0
Test Details
10,0
  • Energie-Effizienz10,0
  • Bildqualität5,3
  • Ausstattung5,7
  • Ergonomie7,3
171,70 €*
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4 Acer C120 Acer C120 Testbericht 8,4
Test Details
8,6
  • Energie-Effizienz8,3
  • Bildqualität6,3
  • Ausstattung5,8
  • Ergonomie6,9
239,00 €*
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5 PHILIPS PicoPix 2055 PHILIPS PicoPix 2055 Testbericht 8,3
Test Details
9,1
  • Energie-Effizienz9,2
  • Bildqualität7,3
  • Ausstattung6,7
  • Ergonomie7,7
191,54 €*
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6 Philips PPX2450 Pico Pix Philips PPX2450 Pico Pix Testbericht 8,2
Test Details
7,6
  • Energie-Effizienz9,3
  • Bildqualität7,0
  • Ausstattung7,3
  • Ergonomie7,7
349,00 €*
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7 Philips PPX2230 PicoPix Philips PPX2230 PicoPix Testbericht 7,4
Test Details
8,0
  • Energie-Effizienz8,8
  • Bildqualität4,2
  • Ausstattung4,2
  • Ergonomie5,5
167,40 €*
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RangProduktGesamtwertungPreis / LeistungBewertungGünstigster Preis
1 Optoma ML750 Optoma ML750 Testbericht 9,5
Test Details
8,1
  • Energie-Effizienz10,0
  • Bildqualität8,5
  • Ausstattung10,0
  • Ergonomie10,0
499,00 € 459,00 €*
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2 Acer K335 Acer K335 Testbericht 9,5
Test Details
7,8
  • Energie-Effizienz8,4
  • Bildqualität10,0
  • Ausstattung9,5
  • Ergonomie10,0
649,00 €*
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3 BenQ W 1070 W BenQ W 1070 W  Testbericht 9,4
Test Details
9,2
  • Energie-Effizienz8,0
  • Bildqualität9,0
  • Ausstattung9,4
  • Ergonomie9,5
1.499,00 € 788,00 €*
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4 BenQ TH682ST BenQ TH682ST Testbericht 9,3
Test Details
9,3
  • Energie-Effizienz8,5
  • Bildqualität9,4
  • Ausstattung8,5
  • Ergonomie9,1
899,00 € 706,46 €*
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5 Acer H7550BD Acer H7550BD 9,3
Test Details
9,2
  • Energie-Effizienz9,0
  • Bildqualität8,8
  • Ausstattung9,5
  • Ergonomie9,4
842,99 €*
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6 Acer X1273 Acer X1273 Testbericht 9,1
Test Details
7,8
  • Energie-Effizienz8,5
  • Bildqualität8,8
  • Ausstattung7,5
  • Ergonomie7,3
-
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7 BenQ MS524 BenQ MS524 Testbericht 8,9
Test Details
9,5
  • Energie-Effizienz9,3
  • Bildqualität7,7
  • Ausstattung9,2
  • Ergonomie9,2
324,00 €*
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8 BenQ MW705 BenQ MW705 8,6
Test Details
8,8
  • Energie-Effizienz8,8
  • Bildqualität8,6
  • Ausstattung8,8
  • Ergonomie8,5
838,00 € 594,99 €*
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9 Acer C120 Acer C120 Testbericht 8,4
Test Details
8,6
  • Energie-Effizienz8,3
  • Bildqualität6,3
  • Ausstattung5,8
  • Ergonomie6,9
239,00 €*
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10 PHILIPS PicoPix 2055 PHILIPS PicoPix 2055 Testbericht 8,3
Test Details
9,1
  • Energie-Effizienz9,2
  • Bildqualität7,3
  • Ausstattung6,7
  • Ergonomie7,7
191,54 €*
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11 Philips PPX2230 PicoPix Philips PPX2230 PicoPix Testbericht 7,4
Test Details
8,0
  • Energie-Effizienz8,8
  • Bildqualität4,2
  • Ausstattung4,2
  • Ergonomie5,5
167,40 €*
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  1. Einsatzbereiche: Welcher Beamer ist der Richtige für mich?
  2. LCD vs. DLP vs. LED
  3. Daten, Zahlen, Fakten
  4. Bildauflösung und deren Rolle im Beamer Test
  5. Installation und Zubehör eines Beamers

Beamer: Treffen Sie die richtige Kaufentscheidung

Selbstverständlich müssen vor dem Kauf eines Beamers einige Geräte in einem direkten Test mit einander verglichen werden. Da die Auswahl jedoch recht groß ist, kann der Beamer Test zu einer schwierigen Aufgabe werden. Ob Acer, Benq, Epson oder Optoma – Wer keine Markenpräferenzen hat wird mit dem aktuellen Angebot überfordert sein. Bei der Suche nach dem richtigen Beamer hilft Ihnen die ausführliche Kaufberatung von BeamerTest.co. Wir versorgen Sie mit detaillierten Testberichten aus unserem Vergleich. Egal ob Sie auf der Suche nach aktuellen Modellen aus 2016 oder einem beliebten Vorgänger sind. Wir vergleichen die Besten miteinander und helfen Ihnen mit allem Wissenswerten durch den Beamer-Jungle.


Einsatzbereiche: Welcher Beamer ist der Richtige für mich?

Es gibt zahlreiche Einsatzbereiche für Beamer. Wo und wie ein Beamer eingesetzt werden kann, liegt am Gerät, dessen Leistungsfähigkeit, sowie an der Umgebung und ihren Voraussetzungen.

Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Kauf eines Beamers über seinen Einsatz klar zu werden. Dazu ist es ratsam unseren  umfangreichen Beamer Test zur Seitezu ziehen, damit man sich ein Gerät mit den passenden Eigenschaften wie Reichweite und Auflösung für die angedachte Projektionsfläche aussuchen kann. Grundlegend gibt es drei Beamer-Typen, die zu erklären sind. Neben dem Heimkino-Spezialisten, welcher für ausgedehnte Filmabende sorgt und viele Fernseher blass aussehen lässt, gibt es noch den Präsentations-Profi und das Mini-Talent. Diese beiden Genossen sind in der Regel ständig auf Achse und sind für den Business-Bereich bestens geeignet.

Heimkino-BeamerBeamer für Zuhause

Im privaten Bereich werden Projektoren oft zu Vorführungszwecken eingesetzt. Ein Projektor lässt sich mit einem leistungsfähigen Desktop-PC oder Notebook und einer Soundanlage in ein Heimkino verwandeln. Die Heimkino-Beamer sind in der Regel große, leistungsstarke Geräte, welche bedingt durch ihre Ausmaße und das relativ hohe Eigengewicht weniger für die mobile Nutzung geeignet sind und deshalb Ihren Platz meist fest installiert unter der Decke bzw. auf einem passenden Podest oder Schrank finden. In den meisten Fällen ist die Anschaffung eines aktuellen Heimkino-Projektors eine Alternative zum Fernsehkauf. Unter der Haube dieser Geräte steckt die neueste Technik, welche das Kinovergnügen maximiert. In unserem direkten Beamer-Vergleich haben wir die beliebtesten Heimkino-Beamer einem Test unterzogen, zeigen Ihnen deren Stärken und Schwächen und geben die beste Empfehlungen. Unser Tests zeigen Ihnen welche Projektoren es mit dem geliebten Fernseher aufnehmen können.

Präsentations-Beamer

Im Gegenteil zum Heimkino-BeamerPräsentations Beamer müssen Präsentations-Projektoren ganz andere Anforderungen in unserem Test erfüllen. Hierbei kommt es weniger auf die hohe Bildauflösung und die 3D-Fähigkeit, sondern eher auf die Mobilität, notwendige Anschlüsse und ganz wichtig auf die Helligkeit des Gerätes an. Denn die Präsentations-Beamer werden meistens in taghellen Räumen eingesetzt und benötigen für diesen Einsatz eine gewisse Lumen Stärke.  Unser aktueller Beamer-Test deckt die Unterschiede der einzelnen Geräte auf und stellt Ihnen die vor, die sich unter widrigsten Bedingungen bewiesen haben und zeigt welche Projektoren sich zum Präsentieren und Video schauen eignen.
Mini-Beamer oder Pico-Beamer

Mini-Beamer

Die Mini-Beamer sind in ihrer technischen Ausstattung den Präsentationsbeamern am ähnlichsten. Die Mini-Beamer, welche auch Pico-Beamer oder Pocket-Beamer genannt werden, sind kleine und handliche Projektoren, die meistens mittels Handy oder Smartphone Bilder, Videos und Präsentationen an die Wand projizieren. Auch hier gibt es mit Hinblick auf Technik, Ausstattung und den Preis gewaltige Unterschiede. Auch hier nehmen wir im Rahmen unseres Beamer-Tests die besten und beliebtesten Projektoren unter die Lupe und geben eine klare Kaufempfehlung ab.


LCD vs. DLP vs. LED

Beim Kauf eines Beamers wird der Käufer mit einer Fülle technischer Angaben überhäuft. Hier ist es wichtig die Bedeutung über die wichtigsten Abkürzungen und Begriffe zu kennen, um die richtige Kauf-Entscheidung überhaupt treffen zu können.

So auch die Wahl der richtigen Projektionstechnik. Auf BeamerTest.co haben wir aktuelle und beliebteste Beamer mit unterschiedlichen Projektionstechniken durchleuchtet und dazu unsere Empfehlungen für das Jahr 2016 aufgestellt. Da die Wahl der Projektions-Technologie direkt mit den Folgekosten zusammen hängt, gebührt diesem Punkt besonders viel Aufmerksamkeit. In unseren Tests gehen wir detailliert auf die Funktion, die Vorteile und die Nachteile jeder einzelnen Projektions-Technologie ein.

DLP Technologie

DLP-Chip

Projektions-Chip mit vielen kleinen Spiegeln

Auf die DLP-Technik setzen aktuell einige große Marken. Deren Vertreter im Test waren unter anderem Acer und Benq. Die DLP-Technik arbeitet nach dem Reflexionsprinzip. Der Projektionschip ist mit Tausenden kleiner Spiegel ausgestattet. Jeder Spiegel entspricht einem Lichtpunkt. Werden die Spiegel gekippt, fällt ihr Licht auf die Leinwand. Die schnelle Kippbewegung ist für menschliche Augen unsichtbar und ermöglicht das Erzeugen aller Farbabstufungen. Die Farben selbst werden mit einem Farbenrad aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau erzeugt.

Die DLP-Technik bietet eine sehr hohe Bildqualität und ausgezeichnete Kontrastverhältnisse. Da zwischen den Pixeln praktisch keine Abstände vorhanden sind, wirken die Bilder nahtlos und scharf bei fast jeder Projektionsgröße. Daher eignen sich DLP-Beamer mit ausreichender Lichtstärke für viele Einsatzarten, besonders aber für Heimkinos. Außerdem sind DLP-Projektoren besonders robust und können auch in einer schwierigen Umgebung eingesetzt werden.

RGB Farben

LCD-Panel-Modell

LCD Technologie

LCD gehört heute zum Standard der meisten Projektoren, die im professionellen Umfeld zum Einsatz kommen. Bei dieser Technik, die man eher von den Fernsehern kennt, wird das Licht in seine Grundfarben Rot, Blau und Grün (RGB) aufgeteilt durch ein Liquid Crystal Display (LCD) Panel gelenkt und im Anschluss wieder zu einem Gesamtbild mit allen Farbinformationen zusammengesetzt. Die Projektionsleinwand beeinflusst dabei die Ausrichtung des Lichts. Gute Leinwände geben den Bildern eine höhere Brillanz.

Mit der LCD-Technik entstehen Farben, die natürlich und kräftig sind. Grautöne werden trotz spürbarer Abstriche beim Schwarz ordentlich wiedergegeben, auch Farbverläufe werden in allen Bereichen sehr gut dargestellt. Die Bildpunkte wirken bedingt durch das LCD-Verfahren besonders bei Beamern mit eher geringer Auflösung durch den Fliegengitter-Effekt (ein unabwendbares Übel aktueller Projektionsmethoden) eher grob. Diesem Effekt lässt sich aber mit einer hohen Auflösung und/oder kleineren Projektionsfläche beikommen. Das Bild ist stabil und auch dynamische Szenen sind nicht unangenehm fürs Auge. Einige beliebte Marken wie Panasonic und Epson setzen verstärkt auf diese Technik. Ob es jedoch die beste Methode ist klärt unser direkter Test.

3LCD Technologie

Die 3LCD-Technologie ist noch relativ neu und wird aktuell in nur wenigen Projektoren verbaut. Hier wird weißes Licht mithilfe dichroitischer Spiegel in die Farben Rot, Grün und Blau zerlegt. Diese Farben werden mit einem eigenen LCD auf eine Leinwand geleitet und in einem Prisma mit den übrigen Farben vereint. Diese Technik führt zu einer optimalen Nutzung der Leuchtkraft. Daher können 3LCD-Projektoren auch in hellen Räumen eingesetzt werden.

LED Technologie

Auch bei der Leuchtdioden-Technik (LED) wird das Bild in seine Grundfarben rot, grün und blau aufgeteilt (RGB-Farbmodus). Allerdings kommt das Licht für die Projektion nicht von einer Hochleistungs-Gaslampe, sondern wird von zwei LED-Emittern (rot und blau) erzeugt. Da die LED-Technologie bei der Farbe grün noch starke Defizite hat, was grüne LED-Dioden als Lichtquelle für Beamer disqualifiziert, wird eine Phosphorschicht, welche von einem blauen LED-Laser angeregt wird, als Grün-Emitter genutzt. Die Mischung dieser Farben ermöglicht das Erzeugen jeder beliebigen Farbe.
LED-RGB
Das Bild wird letztlich entweder via DLP-Methode über einen DLP-Chip mit zahllosen kleinen Spiegeln im Wechsel auf die Leinwand projiziert, oder wie bei LCD-Beamern durch LCoS Panele und ein Prisma zu einem Gesamtbild zusammen gesetzt. Unsere Tests zeigen, dass es bei den LED-Projektoren erhebliche Unterschiede gibt. Deshalb lohnt es sich genauer hinzuschauen.

Mit der LED-Technik lassen sich besonders kleine und kompakte Bilder projizieren. Beamer mit dieser Projektions-Technik erzeugen wenig Wärme und benötigen keine platzraubende Kühlung oder starke Ventilatoren. Wegen der geringen Wärmeentwicklung sind die Dioden besonders langlebig. Ihre Lebensdauer beträgt bis zu 20.000 Stunden. Während die Lampen LCD- oder DLP-Projektoren 3.000 bis 5.000 Stunden halten. Da der Kostenaufwand für Leuchtmittel nicht unerheblich ist, lohnt sich jederzeit ein Vergleich.

Welche Technik für welche Verwendung?

Aus den Vorteilen der einzelnen Projektionstechniken lässt sich ableiten, welcher Projektor sich für welchen Einsatz eignet. Für den Einsatz im Geschäftsalltag in kleinen Räumen genügt ein preiswerter LED-Beamer, der wenig Platz benötigt und kompakte Bilder liefert. Vorteilhaft ist auch die lange Lebensdauer der Leuchtdioden.

Wer den Beamer verwenden möchte, um Filme zu projizieren, sollte sich nach einem DLP-Beamer mit einem ausreichenden Lichtstrom und einem guten Kontrastverhältnis umsehen. Hier ist es wichtig ein Modell mit geeigneter Lichthelligkeit zu finden, damit im dunklen Vorführraum die Bilder auf der Leinwand den Zuschauer nicht blenden. Natürlich lassen sich DLP-Beamer mit einem großen Lichtstrom in großen Räumen und geringer Abdunklung verwenden, etwa in der Schule oder im Geschäftsalltag.

Die 3LCD-Technologie eignet sich sowohl für den Einsatz im Heimkino wie auch in großen Räumen mit geringer Abdunklung. Auch hier entscheiden die ANSI Lumen über den bestmöglichen Einsatz. Besonders lichtstarke Beamer können auch in großen taghellen Räumen noch eingesetzt werden. Für den Einsatz im Heimkino sollte die Lichtstärke angemessen sein. Hier gibt eine Messung Aufschluss über den richtigen Wert.

Bilder in kleinen Räumen: Asphärische Linsen

Im beruflichen Alltag oder in der Schule erschweren kleine Räume und kurze Distanzen oft den Einsatz des Beamers. Das Problem: Projektoren mit kurzen Lichtdiagonalen müssen am anderen Ende des Raums positioniert werden. Der Presenter oder Teilnehmer stehen oder sitzen im Lichtkegel und verdecken Teile der Leinwand. Um solchen Situationen gewachsen zu sein, bieten sich Kurzdistanz-Beamer an. Mithilfe asphärischer Linsen vergrößern sie auch bei kurzem Abstand das Bild sehr effektiv. Bei diesen Geräten genügt ein Abstand von 0,5 Metern um Präsentationen, Bilder und Diagramme gut erkennbar zu vergrößern. So sind Nutzer flexibler bei der Raumwahl und können auch in kleinen Räumen erfolgreich präsentieren.


Daten, Zahlen, Fakten

Datenblätter der Beamer-Hersteller weisen eine Menge Zahlen aus, die verstanden werden wollen. Viele von den Angaben sind von höchster Bedeutung, andere sind nur Augenwischerei. Deshalb ist es wichtig zu verstehen was die einzelnen Werte bedeuten. Der Beamer-Test analysiert unterschiedliche technische Angaben und ermittelt ihre Wichtigkeit für die einzelnen Einsatzgebiete.

Wichtige Beamer KennzahlenÜber die Qualität des Bilds entscheiden die Auflösung und die Lichtstärke (Lumen). Weitere Parameter sind Kontrast und Schwarzwert. Bei fast jeder privaten Nutzung werden Beamer mobil benutzt. Deshalb ist es wichtig festzustellen, an welchen Orten und Lichtverhältnissen der Projektoren zum Einsatz kommen soll, aber auch welche Bilder bzw. Videos projiziert werden sollen.

Besondere Beachtung in unserem Beamer Test verdient die native Auflösung. Sie gibt an, für welche Auflösung der Beamer am besten geeignet ist. Die maximale Auflösung gibt an, bis zu welcher Auflösung Bilder wieder gegeben werden können. Die Wiedergabe von Bildern mit einer geringen Auflösung ist meist unproblematisch. Hier entstehen kaum Skalierungsverluste. Qualitätsverluste können bei der Umwandlung hoher Bildauflösungen in die native Auflösung entstehen, aber auch wenn Bilder mit geringer Auflösung in maximaler Größe dargestellt werden sollen. Die höchste Bildqualität entsteht in der nativen Auflösung. Wer zum Beispiel HD-Videos projizieren will, sollte darauf achten, dass dieses Format das native Bildformat des Beamers ist. Denn nur so bekommen Sie die besten Ergebnisse.

Lichtstrom und Kontrast beim BeamerLichtstärke

Ob die Projektionen scharf und kontrastreich sind, hängt von der Lichtleistung des Beamers ab. Die Höhe der Lichtleistung richtet sich nach dem Umgebungslicht des Raums in dem Beamer und Leinwand stehen. Je heller der Raum, umso stärker muss der Lichtstrom (Lumen) sein. Wenn die Leistung des Projektors zu gering ist, entstehen stumpfe und kontrastarme Bilder, die den Sehgenuss beeinträchtigen. Die Lichtleistung ist ein entscheidender Faktor beim Kauf und steht in direktem Verhältnis zum Preis des Geräts. Deshalb achten wir in unserem Beamer-Test ganz genau auf diese Angaben.

Vor dem Kauf eines Beamers muss die erforderliche Lichtleistung ermittelt werden. Dazu müssen zunächst ein paar Fragen beantwortet werden: Soll der Beamer nur in abgedunkelten Räumen oder auch bei Tageslicht eingesetzt werden? Im Zweifelsfall sollte sich der Käufer für ein lichtstarkes Modell entscheiden.

Beachten Sie: Bei mobilen Einsätzen muss sich ein Beamer in Räumen mit unterschiedlicher Dunkelheit bewähren. Unsere Vergleiche und Tests zeigen, dass für den Einsatz in voll abgedunkelten Räumen ein Wert von 1800 ANSI Lumen genügt. Beamer mit einem Lumen zwischen 2000 und 3500 ANSI gelten als tageslichttauglich. Sie bringen beste Bildergebnisse in leicht abgedunkelten Räumen. Wird der Beamer in großen Räumen mit geringer Abdunklung eingesetzt, wird ein Lumen von mehr als 3500 ANSI empfohlen.

Kontrast und Helligkeit

Kontrast und HelligkeitDer Beamer-Test ergab, dass beim Einsatz in abgedunkelten Räumen zum Beispiel für ein Heimkino der Kontrast fast noch wichtiger als der Lichtstrom war. Wie oben dargelegt, muss die Bildhelligkeit in einem dunklen Raum nicht so groß sein. Zu helle Bilder können den Betrachter sogar blenden. Ein zu geringer Kontrast führte im Beamer-Bild-Test zu verwaschenen Bildern. Beamer mit einem hohen Lichtstrom in tageshellen Räumen benötigen keine hohen Kontrastwerte, da in einer hellen Umgebung das Verhältnis von schwarzen bzw. dunklen Farben zu weißen automatisch besser ist.

Das Kontrastverhältnis gibt an, wie viel Mal heller der hellste gegenüber dem dunkelsten Punkt ist. Als Mindestwert oder Richtwert für brillante Bilder hat sich in unser Beamer-Test ein Kontrastverhältnis von mindestens 5000 : 1 herausgestellt. Beamer für den Einsatz im Heimkino haben meist einen höheren Kontrastwert. Hier ist ein Kontrastverhältnis von 10.000 bis zu 50.000 : 1 keine Seltenheit. Da der Kontrast auch vom Alter der Projektionslampe anhängig ist, lässt er auich bei den besten Projektoren mit der Zeit etwas nach. Deshalb kann der Kauf eines Modells mit einem hohen Kontrastverhältnis das Langzeitergebnis der Projektion verbessern. Außerdem kann auch der Einbau eines Lichtdimmers im Projektionsraum hilfreich sein. Ein leichtes Aufhellen des Raumes verbessert den wahrgenommenen Kontrast merklich. Über das endgültige Ergebnis der einzelnen Geräte entscheidet der große Beamer Test im direkten Vergleich.


Bildauflösung und deren Rolle im Beamer Test

Unter der Bildauflösung wird die Bildgröße verstanden. Sie setzt sich zusammen aus der Gesamtzahl der Bildpunkte bzw. der Anzahl von Spalten und Breiten. Digitale Bilder sind Rastergrafiken. Bei einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln setzt sich das Bild aus 800 Spalten und 600 Zeilen zusammen. Je höher diese Werte sind, desto brillanter und schärfer lassen sich Bilder darstellten.

Fliegengittereffekt stark vergrößert

Fliegengittereffekt stark vergrößert

In unserem Beamer Test zeigt sich, dass Dateien mit geringer Auflösung in einer höheren Bildauflösung an Qualität verlieren. Umgekehrt werden Bilder oder Filme in einer sehr hohen Auflösung bei geringerer Auflösung verschwommener und unschärfer. Unschöne Effekte wie der Fliegengittereffekt können bei niedriger Auflösung und großem Abstand zur Leinwand entstehen.

Ein weiterer Aspekt im Zusammenhang mit der Bildauflösung sind die Bildquelle und das Kabel bzw. der Anschluss, der für die Übertragung der Bilder zum Beamer verwendet wird. Mithilfe analoger Anschlüsse lassen sich Beamer auch für die Übertragung von Bildern aus VHS- oder PAL-Rekordern verwenden. Hier sorgt aber bereits die Art der Übertragung über ein Kabel mit wenigen Kanälen für eine niedrige Bildqualität, die durch einen Beamer mit hoher Bildauflösung nicht verbessert werden kann. Bei einer digitalen Bildquelle sollte die Auflösung der Projektoren der Auflösung der Datenträger entsprechen, damit die Bilder mit großer Brillanz, Helligkeit und einem guten Kontrastverhältnis projiziert werden können. Beamer mit einer geringen Auflösung und einem schwachen Lichtstrom verschlechterten im Beamer Test das Ergebnis. Analoge Schnittstellen begrenzten auch die Zahl der möglichen Auflösungen.

Über die digitale HDMI-Schnittstelle lassen sich digitale Bilder in allen Auflösungen übertragen. Sie verfügt über eine ausreichende Zahl von Übertragungskanälen und bietet beste Voraussetzung für den High-Definition-Standard. Ab HDMI 1.4 können mit dieser Schnittstelle auch hochauflösende Bilder in 3D übertragen werden. Ein DVI-Anschluss eignet sich sowohl für die Übertragung von digitalen und analogen Bildern in unterschiedlichen Auflösungen. Mit ihm lassen sich auch analoge Bilder von schlechter Qualität in eine höhere Auflösung überführen.

Richtige Installation sorgt für scharfe Bilder

Richtige Installation sorgt für scharfe Bilder

Bilder mit einer geringen Auflösung werden eigentlich nur noch im Business- oder Schulungsbereich mit Beamern projiziert. Hier entscheidet die Bildquelle z. B. das Betriebssystem und der Computer über die Auflösung, die in den meisten Fällen möglichst nah an der des Beamers liegen sollte. Da die Auflösung des Beamers angepasst werden kann, ist die Projektion einfach. Ein kleiner Test reicht aus, um zu ermitteln, ob Beamer und Bildquelle zusammenpassen. Nur der Abstand zwischen Beamer und Leinwand kann für unscharfe Bilder und unschöne Nebeneffekte sorgen, wenn er zu groß ist.

Beim Kauf eines Beamers ist auch 2016 die native Bildauflösung entscheidend. Sie entspricht der exakten digitalen Bildauflösung und kann bei Bildquellen mit niedriger Bildauflösung angepasst werden. Wer sicher sein will, dass sein Beamer allen Einsatzmöglichkeiten gerecht wird, sollte eine hohe native Auflösung und eine Projektionstechnik mit ausreichender Helligkeit und Brillanz wählen.

Letztendlich hängt die Auflösung vom Einsatzzweck und den Erwartungen des Benutzers ab. Für die Wiedergabe der Bilder eines einfachen SD-Monitors reicht ein preiswerter SVGA-Beamer aus. Er hat eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln bei einem Bildverhältnis von 4:3.

HD-Bild

HD Bild

Wer seine alten DVD-Filme auf die Leinwand seines Heimkinos projizieren möchte, sollte mindestens einen Beamer mit HD-Auflösung verwenden. Dieser löst die Bilder in 1.280 x 720 Pixeln auf und sorgt so für ein brillantes Bild, wenn Kontrastverhältnis und Lichtstrom ausreichend groß sind.

Full HD

Full-HD Bild

Wer Formate wie Blue-ray abspielen möchte, sollte einen Full-HD-Beamer verwenden. Er erreicht eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und ermöglicht gestochen scharfe Bilder, die auch auf einer großen Leinwand Freude machen. Auch hier muss die Auflösung im richtigen Verhältnis zu Projektionstechnik, Lichtstärke und Kontrastverhältnis stehen. Eine große Lichtstärke verbessert zwar das Ergebnis abhängig von der Umgebungshelligkeit, kann aber in dunklen Räumen den Zuschauer blenden.

HD-Ready

HD-Ready Bild

Ähnlich verhält es sich mit HD-Ready. Hier beträgt die Auflösung 1.280 x 720 Pixel. Das reicht zum Projizieren von DVDs aus. Ob Full-HD oder HD-Ready die bessere Wahl ist, entscheiden der Geldbeutel und die Bildquellen. Für DVDs reicht HD-Ready aus. Wer aber auf Blue-ray setzt und auf den Einsatz von HD-Spielkonsolen, sollte sich einen Full-HD-Beamer zulegen. Wer langfristig denkt, ist mit einem Beamer dieser Auflösung sowieso besser bedient. Umso mehr, weil auch immer mehr Fernsehsender auf die Full-HD Technik setzen.

HD - High definition - tags, labels or icons, buttons. Hd, Full HD and HD Ready4K Bild

Mit Full-HD ist aber das Ende der Fahnenstange noch immer nicht erreicht. Mit 4 K Beamern lassen sich bei einer Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixeln bis dato die besten Bilder auch auf große Leinwände projizieren. Wer eine wirklich professionelle Projektion benötigt, sei es im Eventbereich oder für ein großes Heimkino, kann sich überlegen, ob er etwas tiefer in Tasche greifen möchte, um sich einen zukunftsweisenden Beamer mit dieser Leistung zuzulegen. Für „normale“ Anwender sind diese Beamer allerdings etwas zu teuer. Lohnenswert sind solche Beamer nur, wenn entsprechende Bildquellen vorhanden sind.

Fazit: Auch bei der Bildauflösung entscheidet der Verwendungszweck über die richtige Größe. Wer einen günstigen Beamer mit ausreichender Leistung such, kann sich mit gutem Gewissen einen HD-Ready Beamer kaufen, sofern er über eine ausreichende Lichtstärke und ein gutes Kontrastverhältnis verfügt. Fast ebenso wichtig ist hier die Projektionstechnik für das Ergebnis. Anspruchsvolle Nutzer mit größerer Brieftasche können einen Full-HD-Beamer kaufen. Wo höchste Ansprüche gelten und Geld eine untergeordnete Rolle spielt, ist ein 4 K Beamer die richtige Wahl.

Installation und Zubehör eines Beamers

Bei der Installation eines Beamers geht es um die Verbindung mit dem PC oder Laptop und die Wahl des richtigen Standorts. Unser Test zeigt, dass die meisten neuen Geräte sehr benutzerfreundlich sind.

Kunden erhalten mit dem Beamer auch das nötige Basis-Zubehör. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft beim ersten Testlauf. Die Inbetriebnahme fällt auch technisch wenig erfahrenen Nutzer leicht. Wer aber Wert auf eine gute Bildwiedergabe legt und seinen Beamer optimal nutzen möchte, sollte ein paar technische Aspekte beachten.

Viele Beamer verfügen über mehrere Anschlüsse. Die Wahl des Anschlusses entscheidet über die Datenübertragung und bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten an, übrigens auch in Verbindung mit analogen Geräten. Folgend werden die Anschlüsse und der Übertragungsmodus beschrieben, die in unserem großen Beamer-Test eine Rolle gespielt haben.

Analoge Anschlüsse: Videorekorder und Monitor

S-Video-Anschluss

S-Video-Anschluss

Cinch-Video-Anschluss

Cinch-Video-Anschluss

Bessere Beamer verfügen allein für den Analogbetrieb mit Videorekordern über bis zu fünf verschiedene Anschlüsse. Mit einem gelben Cinch-Video-Anschluss lassen sich über nur einen Kanal Bilder zwischen Video-Gerät und Beamer in niedriger Bildauflösung übertragen. In unserem Beamer Test wurde deutlich, dass die Bildauflösung des Beamers stets der niedrigen Qualität angepasst werden soll, um einigermaßen gute Bilder zu bekommen. Diese Einstellung sorgte für das beste Test-Bild. Ein S-Video-Anschluss arbeitet mit zwei Kanälen. Auch er dient der analogen Übertragung. Die Bildqualität ist hier besser, aber Übertragungsstörungen werden wegen der Signalanfälligkeit ebenfalls wiedergegeben.

YUV-Anschluss am Beamer

YUV-Anschluss am Beamer

VGA-Anschluss

VGA-Anschluss

Der VGA-Anschluss bietet eine 15-polige Übertragungsmöglichkeit zwischen analogen Geräten und Beamer an. Er wird auch als DSub-15 bezeichnet und kommt häufig auch bei PCs und Notebooks vor. Verglichen mit anderen analogen Anschlüssen bietet er die beste Bildqualität. Für die Bildüberwachung – z. B. den Anschluss eines Monitors eignet sich der YUV-Anschluss. Er verfügt über drei Kanäle zur Übertragung und bietet die beste Bildqualität.

Digitale Anschlüsse: HDTV und HDMI

HDMI-DVI-Anschluss

HDMI-DVI-Anschluss

Digitale Anschlüsse bieten eine qualitativ hochwertige Bildübertragung und werden in den meisten Fällen benutzt. Sie verfügen über deutlich mehr Übertragungskanäle. Für High-Definition-Bildmaterial sind sie die technische Voraussetzung. Der HDMI-Anschluss ist zur Übertragung von Bild und Ton hochauflösender Bilder und von Dolby-Surround geeignet. Ab HDMI 1.4 eignet sich dieser Anschluss auch für die Übertragung von 3D-Filmen und voller HD-Qualität.

Der DVI-Anschluss eignet sich für die digitale und analoge Übertragung. Die Kabellänge ist aus technischen Gründen aber auf 15 Meter begrenzt. Er ermöglicht auch eine Adaptierung auf HDMI-Qualität und kann deshalb auch in Verbindung mit analogen Geräten zur Verbesserung der Bildqualität eingesetzt werden.

 

Steuerungsanschlüsse

Über Steuerungsanschlüsse werden Signale übertragen, die der Steuerung dienen. Sie werden eingesetzt, wenn die Fernsteuerung nicht mehr ausreicht, was bei fest installierten Projektoren in größeren Räumen der Fall sein kann. Mit einem RS-232-Anschluss lassen sich Steuerungssignale an den Projektor übertragen. Diesem Zweck dient auch der LAN-Anschluss. Bei neuen Geräten wird er auch zur Datenübertragung genutzt. Er kann auch in Verbindung mit einer Fernbedienung eingesetzt werden. Das Steuerungssignal wird so über den Beamer an den PC durchgeschleift.

Soundanschlüsse

3,5 mm Klinke

3,5 mm Klinke

Die meisten Beamer verfügen auch Möglichkeiten Tonsignale an den Beamer weiterzuleiten, um den integrierten Lautsprecher verwenden zu können oder Tonsignale an den PC durchzuschleifen. Diese Option kann bei Live-Präsentationen genutzt werden, wenn der Presenter zusätzlich ein Mikrofon benutzt. Für die Nutzung des internen Lautsprechers dient die 3,5 mm IN-Klinke. Die 3,5 mm OUT-Klinke kann zum Durchschleifen genutzt werden. Mit dem sogenannten Stereo-Cinch können Tonsignale in hoher Übertragungsqualität an den Beamer gesendet werden.

Datenübertragung

USB-Anschluss am Beamer

USB-Anschluss am Beamer

Wie bei vielen anderen externen Geräten dient die klassische USB-Schnittstelle auch beim Beamer der direkten Datenübertragung vom Medium zum Beamer. Welche Formate via USB-Schnittstelle übertragen werden können, hängt vom Beamer ab. In den meisten Fällen dient der USB-Anschluss der Übertragung von Bilddateien oder von Office-Formaten, eignet sich also für Präsentationen. Für die digitale Übertragung von Videos wird meist der HDMI- oder der DVI-Anschluss verwendet.

 

 

Drahtlose Datenübertragung

Immer beliebter wird die kabellose Datenübertragung. Dazu wird die WLAN- oder Wifi-Verbindung genutzt. Am Beamer wird ein Empfänger genutzt, der vom Sender am oder im Notebook angesprochen wird. Bei dieser Übertragung muss die Signalstärke beachtet werden, die beim WLAN-Anschluss meist geringer ist, als bei einer Signalübertragung mit Kabel. Deshalb können auf diesem Weg nicht immer bewegte Bilder übertragen werden. Ausnahmen machen Beamer, die speziell für Heimkinos konstruiert worden sind. Mit Hilfe von WLAN lassen sich auch Daten zwischen iPad und ein iPhone übertragen.

Fazit: Installation und Zubehör hängen von der Einsatzart ab und von der Wahl der Datenquelle. Der umfangreiche Beamer-Test von BeamerTest.co hält umfangreiche Informationen zu Anschlüssen für Sie bereit, denn schon vor dem Kauf des Beamers muss darauf geachtet werden, welche Anschlüsse das Gerät hat. Für die Nutzung analoger Datenquellen, zur Fernsteuerung und für die Projektion muss Zubehör dazugekauft werden. Auch hierzu informieren wir Sie mit unserem detaillierten Bericht zu allen Beamer-Testsiegern.