ASUS „E1 ZenBeam“ LED Beamer – Testbericht

ASUS-E1-ZenBeam-Test

  1. Einsatzgebiete vom ASUS „E1 ZenBeam“
  2. Lieferumfang und Bedienbarkeit
  3. Stärken und Schwächen des ASUS
  4. Fazit
  5. Video

Asus ist ein taiwanischer Elektro und Computer Hersteller und zählt zu den weltweit größten Anbietern dieses Markts. Mit über 450 Milliarden Dollar ist der Umsatz der Firma doppelt so hoch wie beispielsweise bei Elektro Gigant Apple. Gegründet wurde die Firma in Taipeh und hat sich seit der Gründung im Jahre 1989 konstant vergrößert und an der Spitze der Welthersteller etabliert. Asus Geräte, vor allem Laptops und Computer stehen für gute Qualität und gute Leistung im Business und Gaming Bereich. Doch Asus erfindet sich stetig neu und schließt sich immer mehr neuen Marktnischen an. Deshalb durfte der ASUS nicht in unserem Beamer Test fehlen.

Einsatzgebiete vom ASUS „E1 ZenBeam“

Der Asus E1 Zen Beamer ist eines dieser neuen Erfindungen und neuen Aufgaben in der Elektrowelt, denen sich Asus unterzieht. Dieser Beamer ist nämlich kein normaler Beamer, er ist ein Mini Beamer, den man ganz leicht einfach in der Hosentasche verstauen kann und überall mitnehmen kann und das ohne Stromkabel und Steckdose.

Denn das Gerät läuft über einen 6.000 mAh Akku und kann bis zu 5 Stunden am Stück in Betrieb sein. Für alle Fälle gibts dann ein mobiles Ladegerät dazu. Das Gerät ist sehr handlich und aus silbernem Kunststoff, sehr robust und stabil, falls es mal runterfällt also kein Weltuntergang. Ausgestattet ist der Beamer mit insgesamt 150 Lumen. Man kann sagen, dass der Asus ZenBeam E1 ein Bildschirm in TV-Größe ist, welcher noch in die Tasche passt und Projektionen mit einer Bilddiagonale von bis zu 120 Zoll ermöglicht.

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Der handflächengroße Projektor wurde im Hinblick auf Kompatibilität entwickelt und verfügt über etliche wichtige Eingänge zum Anschließen verschiedenster Geräte, wie beispielsweise PCs, Smartphones und Media-Streamer. Asus hat sich bei diesem Gerät selbst übertroffen. Ein lohnenswertes und bei den Kunden beliebtes Zubehör wäre beispielsweise das Cullmann Alpha 15 Ministativ mit Kugelkopf. Es dient der Stabilität und dem detaillierten Einstellen der Projektion an die Wand. Das Gerät befindet sich mit rund 300 € trotz der kleinen Größe im mittleren Preissegment.

Lieferumfang und Bedienbarkeit

Asus sendet ein Paket, in dem sich nicht nur das Gerät an sich befindet, sondern auch einige kleine Extras. Zunächst gibt es eine kleine Ledertasche dazu, in der man den kleinen Projektor verstauen kann und so mit sich rumtragen kann. Hinzu ein kleines Handbuch und die Garantie des Herstellers. Hinzu gibt es ein Aufladekabel, ähnlich wie bei einem Laptop.

Außerdem gibt es noch ein HDMI Kabel dazu, das fanden wir sehr positiv. Man kann also gleich seine Geräte wie Fernseher oder PC an dem Projektor anschließen. Es gibt nämlich ein HDMI + USB Adapter und einmal HDMI + HDMI Anschluss.  Der erste Eindruck ist sehr positiv. Man hält ein kleines schickes silbern schimmerndes Gerät in den Händen und kann es kaum erwarten es zu testen. Das Material und die Verarbeitung sind absolut hochwertig, hier gibt es keinerlei Spuren von Mängeln.

Stärken und Schwächen des ASUS „E1 ZenBeam“

Viel hat man sich von dem Asus Beamer versprochen. Viel wird auch immer versprochen. Um sicherzugehen, dass die Geräte aber auch das erfüllen, was der Hersteller immer angibt und verspricht, testen wir die Geräte und nehmen jedes Detail unter die Lupe.

Der ASUS ZenBeam E1 ist ideal fürs Reisen und für jeden, der viel unterwegs ist, soviel ist schonmal sicher. Also haben wir gleich am Anfang das gemacht, was jeder machen würde. Ihn aufgebaut und gleich mal getestet, wie praktisch und schnell die Installation geht. Die Einrichtung des ASUS ZenBeam E1 ist einfach. Man schließt eine Multimedia-Quelle an, schaltet den ASUS ein und stellt mit dem Fokusring die Bildschärfe ein. Das kriegt jeder hin, da muss man kein Technik Freak sein. Und sofort konnten wir das Gerät bei einer Distanz von ungefähr 3,7 m vor einer ebenen Fläche platzieren und nutzen. Bei dieser Distanz waren Projektionen von 304,8 cm, also 120 Zoll möglich. Das war ebenso überzeugend wie sein Gewicht. Er wiegt gerade mal federleichte  307 g. Und er ist dank seiner kompakten Abmessungen von 83 mm x 29mm x 110 mm sehr handlich und überall aufzubauen. Auf dem Esstisch bei Freunden, irgendwo im Hotelzimmer im Urlaub, mal eben in der Schule bei einer Präsentation.

Das Design ist, wie auch sein Name schon sagt von dem sogenannten Zen Design inspiriert. Seine Optik, welche nur sehr wenige oberflächliche Tasten bietet und die geriffelte Metalloberfläche der Linsenabdeckung war Grund dafür, dass der ZenBeam E1 einen iF Product Design Award und ebenso einen Red Dot Design Award gewonnen hatte. Dies sind angesehene Preise, die weltweit vergeben werden und für herausragendes und innovatives Design stehen.

Das Wichtigste am ganzen Beamer ist natürlich sein Bild und das ist sehr hell, dank der Eco-LED-Lichtquelle mit 150 Lumen . Auf 30.000 Stunden Lebensdauer kommt der Beamer, was verhältnismäßig viel ist und bietet außerdem eine NTSC-Farbraumabdeckung von 100%. Ganz schön viel Schnickschnack. Die DLP® IntelliBright™-Technologie ist ebenfalls vorhanden und sorgt dafür, dass die Helligkeit und der Kontrast um bis zu 30% erhöht werden – und das auf effiziente Weise. Während dieses Vorgangs wird der Stromverbrauch um bis zu 50% gesenkt. Das nennen wir mal Effizienz und Innovation. Da freut man sich doppelt, einmal über die tollen Bilder und gleichzeitig über den Strom den man spart. Der ASUS Zenbeam E1 ist in der Lage Multimedia-Quellen mit einer Auflösung bis hin zu Full HD zu unterstützen und skaliert die Inhalte dann auch noch automatisch auf die ursprüngliche Auflösung (854 x 480 Pixel). Dabei gewährleistet man stets die Klarheit und Integrität des Bildes. Projektionsgrößen zwischen 38,1cm (15″) bis hin zu 304,8 cm (120″) werden dadurch ermöglicht und das dann sogar auch bei geringen Entfernungen. Hat uns überzeugen können. Der ASUS ZenBeam E1 hat einen HDMI und einen MHL Anschluss, diese eignen sich zum einfachen Verbinden von Spielkonsolen und Mobilgeräten. Während wir Inhalte projiziert haben, konnten wir das mobile Gerät zudem gleichzeitig aufladen. An den ASUS kann man außerdem eine Vielzahl von Media-Streamern und sogar Computer-Sticks anschließen. Wir haben beispielsweise Chromebit und Vivo Sticks, mit denen man Filme und TV-Serien genießen kann probiert und es hat überzeugend funktioniert. Allerdings werden sich nur Windows oder Android Nutzer daran erfreuen können, denn Macintosh, bzw. Apple Geräte sind nicht mit dem Gerät kompatibel. Das war für uns ein eindeutiges Minus.

Kommen wir also wieder zu etwas positivem, nämlich dem Akku. In den ASUS ZenBeam E1 ist ein Akku verbaut, der eine Projektionszeit von bis zu 5 Stunden mit einer Akkuladung aufbringen kann. Das bedeutet langer Gaming Spaß ohne Stromkabel oder mehrere Filme am Stück ohne neu aufzuladen. Er kann außerdem als Ladegerät genutzt werden, wie beispielsweise eine Powerbar um zum Beispiel mobile Geräte unterwegs aufzuladen, wie Handys oder Laptops. Was wir auch toll fanden und durch schräge und ungenaue Positionierung des Beamers ausprobiert haben, war die Trapez Korrektur. Die Automatische Trapezkorrektur ist eine intelligente Funktion und das vermutlich beste Feature des Beamers. Sie verhindert automatisch ein trapezoides Verzerren des Bildes, das bei schrägen Projektion entstehen kann und sorgt stets für ein perfektes Rechteck beim Bild. Einfach genial. Und nun kommen wir zu etwas ähnlich genialem. Dieser kleine Super Beamer hat sogar Lautsprecher. Und diese geben einen filmreifen Sound wieder. Wer also seine Soundbar oder Boxen vergisst, kann getrost über den ASUS Beamer den Sound laufen lassen.

Fazit zum ASUS „E1 ZenBeam“

Der ASUS Beamer konnte uns überzeugen. Ein handliches kleines Gerät, das ebenso ein Walkman sein könnte, entpuppt sich in unserem Test als einen guten Beamer, der für jeden Zweck und für jeden Ort eine Option darstellen kann. Alle wichtigen und vom Hersteller hervorgehobenen Funktionen haben wir uns in diesem Test angesehen und sind demnach zu folgendem Testergebnis gekommen.

In unserer Gesamtbewertung vergeben wir dem ASUS Beamer 9,4/10 Punkten. Preis und Leistung harmonieren wunderbar miteinander. Er ist zwar die mittlere Preisklasse und demnach etwas höher angesetzt als so manch anderer, der dann im Schnitt wie alle normalen Beamer viel größer sind, hat jedoch seinen Zweck verhältnismäßig überzeugend erfüllt und kann demnach mit seinen rund 300 € auch gerne so viel kosten wie ein Samsung Handy. Sprich, der Preis ist unserer Meinung nach adäquat. Wir geben dem Verhältnis aus Preis und Leistung 9,0/10.

Die Energieeffizienz hat selbst bei solch einem kleinen Gerät, welches es von außen niemals vermuten ließe, einiges mit an Bord das den Geldbeutel erfreut und zwar auf lange Sicht. Die DLP® IntelliBright™ Technologie hat uns dazu gebracht dem Beamer in Sachen Energieeffizienz 9,4/10 Punkte zu geben.

Aufgrund seiner überzeugenden Ergonomie wurde er mit zahlreichen bekannten Preisen überschüttet. Alle nötigen Knöpfe sind übersichtlich angeordnet und alle Anschlüsse da wo sie hingehören. 10/10 Punkten dafür. Letztendlich konnte uns ebensowenig die Ausstattung enttäuschen, das Gerät ist sehr schlecht darin, uns Tester zu enttäuschen, das wäre vielleicht ein Minuspunkt. Auch wenn wir als Tester immer einen kleinen Minuspunkt finden, so ist er diesmal doch sehr ausschlaggebend.

Apple Nutzer dürfen sich an dem Gerät nicht erfreuen und da waren auch wir vom Team betroffen. Da sollte ASUS mal nachziehen. Ansonsten sind alle Ausstattungen auf höchstem Niveau, die Erwartungen bei solch einem kleinen Gerät waren weitgehend übertroffen. Wir vergeben trotz Anti Apple Philosophie 8,9/10 Punkten. Und das wichtigste kommt bekanntlich zum Schluss. Die Bildqualität. Hier wurden wir genauso wenig enttäuscht. Wir konnten nicht glauben, dass dieses kleine Gerät den gesamten Raum so an sich reißen würde und aus einem Laptop Film ein Heimkino Erlebnis kreieren würde. Wir vergeben eine 9,1/10 

ASUS „E1 ZenBeam“ – Video

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