Diese 5 Punkte sollten beim Beamerkauf beachtet werden

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Beamer sind heute keine Geräte mehr, die man lediglich im Büro zur Präsentation antrifft. Schon lange haben die Geräte Einzug in die heimischen Wohnzimmer und Heimkinos gehalten. Doch wie findet man das passende Gerät? Wer einen Beamer kaufen will, der muss einiges beachten.

Das wichtigste ist natürlich die Bildqualität. Hierbei müssen zunächst drei verschiedene Punkte genau beleuchtet werden. Das wären Helligkeit, Kontrastverhältnis und Farbtreue.
Die Helligkeit ist das am häufigsten angeführte Verkaufsargument, je höher diese in Lumen angegebenen Werte, desto größer ist die Leinwand, die in einem völlig abgedunkelten Raum mit dem Bild ausgefüllt werden kann. Für herkömmliche Heimkinobeamer sollten 1000 bis 1500 Lumen ausreichen, da hier die Leinwand selten breiter als 2,5 m ist. Die vom Hersteller angegebenen Werte sind reine Laborwerte, deswegen haben wir in unserem Beamer Test einige Geräte ausprobiert, denn die Bedingungen sind am Einsatzort meistens deutlich anders als im Labor.

Dies gilt auch für den nächsten Punkt, das Kontrastverhältnis. Dieser Wert in den technischen Daten sagt aus, wie das Verhältnis zwischen maximaler Weißhelligkeit und minimaler Schwarzhelligkeit erscheint. Ein Kontrastverhältnis von 4000:1 sagt demnach aus, dass das Weiß bei diesem Projektor 4000-mal so hell ist wie die schwarzen Bildanteile. Was nach grauer Theorie klingt ist in der Praxis wichtig, denn je höher das Verhältnis, desto klarer das Bild, gerade in dunklen Bildsituation wie Nachtaufnahmen oder Weltall erkennt man, das Schwarz eben nicht gleich Schwarz ist, sondern oft dunkelgrau. Das wirkt dann wie ein Schleier oder Film über dem Bild und mindert die Qualität und natürlich auch das Sehvergnügen. Auch hier muss man vielleicht ein bisschen probieren, denn die Wirkung ist natürlich auch hier von den Umgebungsbedingungen abhängig.

Ein weiterer Punkt ist die Farbtreue. Die sog. Videonormen legen die Tönung der Grundfarben (Rot, Grün und Blau) und den Weißabgleich fest. Der Weißabgleich bestimmt auch die Farbtemperatur, im Zusammenspiel ergibt dies die Farbtreue. Hier gibt es oft keine Laborwerte, die von den Herstellern angegeben werden. Diese Werte sind von mehreren Faktoren abhängig, die vom Hersteller nicht beeinflusst werden können. Dazu gehört eben auch das Umgebungslicht und die Qualität der Leinwand.
Neben diesen drei Punkten gibt es noch die Bildschärfe und die Reaktionszeit, die Bildschärfe wird in der Auflösung angegeben. Die Auflösung wiederum wird in Pixeln ausgedrückt. Pixel sind einzelne Bildpunkte. Je höher die Auflösung, desto kleiner die Bildpunkte, desto schärfer das Bild. Standard sind zurzeit 1920×1080 Pixel, das sind 1920 Pixel in der Breite und 1080 in der Höhe. Dieser Wert wird aber vom sog. UHD/4K abgelöst. Dabei beträgt die Auflösung 3840×2160 Pixel. Dementsprechend bieten Geräte mit diesen Werten eine deutlich höhere Bildschärfe, die sich vor allen Dingen auf größeren Leinwänden über 4m Breite bemerkbar macht.

Die Reaktionszeit erkennt man am Hz-Wert, dieser sagt aus, wie gut das Gerät in der Lage ist, Bewegungen abzubilden. Besonders bei Actionfilmen, Kampfszenen und Sportsendungen ist das wichtig, um ein sauberes Bild genießen zu können.
Welches Gerät man also anschafft, sollte man auch immer von den eigenen Umgebungsbedingungen abhängig machen und natürlich muss man den Beamer finanzieren können. Ein Gerät in dem alle Werte nach Herstellervorgaben optimal sind kann schnell über 5000,00 Euro kosten. Das optimale Bild ist aber sehr viel günstiger zu haben.

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