Testbericht

BenQ TH535

BenQ TH535 – schlicht und unauffällig.
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Mit dem BenQ TH535 DLP Beamer verspricht der taiwanesische Hersteller BenQ ein „atemberaubendes Kinoerlebnis“ für Zuhause, welches mit „höchster Kontraststärke und gänzlich ohne Kompression oder Down-Scaling der Inhalte“ zu überzeugen weiß. Ob es sich hierbei nur um die typischen Werbeversprechen handelt, oder ob der TH535 tatsächlich die erste Wahl für jeden Heimkino-Fan ist, verrät Ihnen unser nachfolgender Testbericht.

Was kostet der BenQ TH535?

BenQ TH535 Full HD...
159 Bewertungen
BenQ TH535 Full HD...
  • Full HD 1080p, Hohe Helligkeit von 3.500 ANSI Lumen
  • Eingebauter Lautsprecher, für Glas optimierte Linse
  • 2 x HDMI; Kompatibel mit Google Chromecast, Apple TV, Amazon Fire TV

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Video zum Beamer

Was spricht für den Kauf des TH535?

[softskill name=“Ausstattung“ level=“80/100″]

Wie viele Hersteller von Heimkino-Beamern hat sich auch BenQ für einen klassischen weißen Anstrich entschieden, durch den sich der Projektor problemlos in nahezu jedem Zimmer der Wohnung integrieren lässt. Mit seinen Abmessungen von 333 x 99 x 215 mm und einem Gewicht von gerade einmal 2,4 kg ist der TH535 zudem derartig kompakt und leicht, dass er sich auch problemlos zu Freunden mitnehmen lässt, um auch in fremden Wohnzimmern einen gemütlichen Fernseh- oder Kinoabend zu veranstalten.

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Auf der Oberseite des Beamers sind insgesamt sechs Tasten und ein Steuerelement verbaut, über die sich das Gerät auch ohne Fernbedienung bedienen lässt. Eine solche liegt dem Lieferumfang natürlich dennoch bei, sodass man nicht immer aufstehen muss, wenn man eine bestimmte Einstellung vornehmen möchte. Schade allerdings: Die optisch ebenfalls gut umgesetzte und leicht verständliche Fernbedienung kommt ohne praktische Tastenbeleuchtung daher, was zu später Abendstunde dazu führt, dass man erst das Licht im Wohnzimmer einschalten muss.

Welche Anschlussmöglichkeiten hat der BenQ TH535?

[softskill name=“Anschlüsse“ level=“75/100″]

Der BenQ TH535 weiß durch eine Vielzahl an Anschlussmöglichkeiten zu überzeugen, die sich allesamt auf der Rückseite des Beamers antreffen lassen: Neben gleich zwei HDMI-Eingängen finden sich hier auch zwei VGA-Eingänge und ein VGA-Ausgang zum Anschluss von älteren Geräten, ein Composite-Video-Anschluss, ein S-Video-Anschluss, zwei Audio-Anschlüsse (In & Out) und eine RS-232-Buche wieder.

Vielfältige Anschlussmöglichkeiten vorhanden

Ebenfalls mit an Bord ist eine miniUSB-Buchse, die sich allerdings nur zur Durchführung von Firmware-Updates verwenden lässt. Dies ist besonders ärgerlich, da es hierdurch keinerlei Möglichkeit gibt, einen USB-Stick oder eine externe Festplatte an den Beamer anzuschließen, um die darauf abgelegten Bilder oder Videos ohne Umwege auf die Leinwand zu projizieren – und auch der Anschluss eines separaten WLAN-Dongles ist bei diesem Modell leider nicht möglich. Da auch keine eigenständige WLAN- oder Bluetooth-Schnittstelle im TH535 verbaut wurde, muss man leider auch auf die immer beliebter werdende Drahtlos-Übertragung von Smartphones oder Tablet-PCs gänzlich verzichten, was vor allem von jüngeren Menschen als echtes Ärgernis gewertet werden dürfte.

Was sind die Besonderheiten des BenQ TH535?

[softskill name=“Bildqualität“ level=“85/100″]

Der BenQ TH535 ist mit einem DC3 Chip ausgestattet und bietet seinem Verwender eine maximale Auflösung von 1.920 x 1.090 Bildpunkten. Dies entspricht wiederum exakt der Bildauflösung einer handelsüblichen Blu-ray-Disc, sodass sich eine solche ohne Qualitätsverlust in gestochen scharfer Qualität genießen lässt – selbiges gilt natürlich auch für Filme von Streamingdiensten wie Netflix oder Amazon Prime Video, die mittlerweile ebenfalls hauptsächlich in Full-HD-Qualität vorliegen.

Schade ist allerdings, dass der TH535 nicht mit einer Upscaling-Funktion ausgestattet ist: Eine solche würde dafür sorgen, dass auch herkömmliche DVD-Inhalte in die deutlich ansehnlichere Full-HD-Qualität hochgerechnet werden.

Positiv hervorzuheben ist dafür die überraschend hohe Helligkeit, die bei sehr guten 3.500 ANSI-Lumen liegt – ein Wert, den längst nicht jeder Projektor in dieser Preisklasse zu bieten hat. Der TH535 kann somit problemlos in abgedunkelten Räumen, aber auch in taghellen Räumen eingesetzt werden. Entscheidet man sich für den separat auswählbaren SmartEco-Modus, so wird die Helligkeit des Beamers sogar vollautomatisch an die aktuell wiedergegebenen Inhalte angepasst. Auf diese Weise wird nur so viel Licht erzeugt, wie auch tatsächlich erforderlich ist – ein echter Segen für die Beamerlampe, das eigene Portemonnaie und Mutter Natur. Selbst eine Wiedergabe von 3D-Filmen ist mit dem BenQ TH535 problemlos möglich, allerdings nur mit einer separat erhältlichen BenQ 3D Shutterbrille, die rund 50 Euro kostet.

Wie wichtig ist die Keystone-Korrektur?

Nicht alle Beamer der preislichen Mittelklasse sind mit einer Keystone-Korrektur ausgestattet, welche die Anpassung des projizierten Bildes auf die Leinwand deutlich erleichtert. Beim BenQ TH535 DP Beamer ist sie allerdings erfreulicherweise mit an Bord und ermöglicht dem Verwender eine vertikale Bildkorrektur von +/- 40 Grad – so lässt sich das Bild vor allem bei einer Verwendung in unbekannten Räumen (etwa bei Freunden) schnell und unkompliziert an die vorherrschenden Gegebenheiten anpassen.

Praktisch
Auch die Standfüße des Beamers lassen sich justieren, wodurch beispielsweise auf kleinere Unebenheiten des Untergrundes reagiert werden kann. Das Objektiv des TH535 ist darüber hinaus mit einem Zoom ausgestattet, der einen Wert von 1,2 aufweist – was für einen Beamer in dieser Preisklasse ebenfalls sehr gut ist. Möchte man zudem kleinere Einstellungen im Bereich der Installation vornehmen, genügt ein schneller Druck auf die Taste „Quick Install“ auf der beiliegenden Fernbedienung, die dem Verwender sämtliche wichtigen Einstellungsmöglichkeiten auf einen Blick präsentiert – so muss man sich nicht ewig durch etliche Untermenüs quälen.

Was ist die maximale Bildfläche beim BenQ TH535?

Bei der Verwendung des BenQ TH535 genügt bereits eine vergleichsweise geringe Entfernung von 150 cm zur Leinwand, um ein Bild mit einer Diagonale von 44 Zoll zu erzielen – dies entspricht 111 cm. Die maximale Bildgröße des Projektors liegt hingegen bei 146 Zoll (370 cm), für die allerdings auch eine Entfernung von 500 cm erforderlich ist.

Gerade in abgedunkelten Zimmern erzielt das Gerät bei sämtlichen Entfernungen ein hervorragendes Bild, welches durch sein Kontrastverhältnis von 15.000:1 nicht nur sehr kontrastreich, sondern darüber hinaus auch äußerst farbintensiv daherkommt.

Auf einen HDR-Modus, der in der Regel teureren Projektoren vorbehalten ist, muss man beim TH535 zwar verzichten, wer jedoch nicht mit der Lupe auf der Suche nach jedem einzelnen Pixel ist, bekommt hier ein wirklich knackig-scharfes und ausgeglichenes Bild geliefert, das sich auf ganzer Linie sehen lassen kann. Nicht ganz so überzeugen kann die Wiedergabe allerdings in sehr hellen Räumen: Hier wirkt das Bild ab und an verwaschen, mithilfe verschiedenster Bildoptionen lässt sich dieses Manko allerdings recht gut ausbalancieren.

Nicht sonderlich überzeugend kommt allerdings der integrierte 2-Watt-Lautsprecher des BenQ TH535 daher. Er ist selbst bei voll aufgedrehter Lautstärke viel zu leise, sodass in Hinblick auf den Sound eigentlich nie echtes Kinofeeling aufkommt.

Glücklicherweise ist es dank einer rückseitig angebrachten 3,5 mm Klinkenbuchse jedoch problemlos möglich, eine separate Soundbar oder ein hochwertiges Lautsprechersystem an dem Projektor anzuschließen.

Wie hat der BenQ TH535 im Test abgeschlossen?

note 2-1

Der BenQ TH535 DLP 3D Beamer präsentiert sich als hervorragender Heimkino-Projektor für Einsteiger, die auf der Suche nach einem möglichst kostengünstigen Gerät sind, welches dennoch eine sehr gute Bildqualität abliefert.

Zwar muss der Käufer auf einige Premiumfunktionen verzichten (so fehlen dem Beamer beispielsweise eine direkte Wiedergabe von USB-Sticks oder eine integrierte WLAN- bzw. Bluetooth-Schnittstelle), dafür überzeugt er allerdings durch eine sehr einfache Installation, ein tolles Bild in dunklen und helleren Räumen sowie durch eine in dieser Preisklasse überraschend hohe Leuchthelligkeit von 3.500 ANSI-Lumen.

Darüber hinaus eignet sich der TH535 nicht nur zur Wiedergabe von Filmen, sondern kann ferner auch für einen unterhaltsamen Fußball-Abend oder zum Zocken von Videospielen verwendet werden – und das dank der kompakten Maße auch problemlos im heimischen Garten oder im Wohnzimmer von Freunden.

BenQ TH535 - schlicht und unauffällig. Mit dem BenQ TH535 DLP Beamer verspricht der taiwanesische Hersteller BenQ ein "atemberaubendes Kinoerlebnis" für Zuhause, welches mit "höchster Kontraststärke und gänzlich ohne Kompression oder Down-Scaling der Inhalte" zu überzeugen weiß. Ob es sich hierbei nur um die typischen Werbeversprechen handelt, oder ob der TH535 tatsächlich die erste Wahl für jeden Heimkino-Fan ist, verrät Ihnen unser nachfolgender Testbericht. Was kostet der BenQ TH535? Ähnliche Projektoren Video zum Beamer https://www.youtube.com/watch?v=Pqzxu1Z84bY Was spricht für den Kauf des TH535? [softskill name="Ausstattung" level="80/100"] Wie viele Hersteller von Heimkino-Beamern hat sich auch BenQ für einen klassischen weißen Anstrich entschieden,…
Bildqualität - 85%
Ausstattung - 80%
Flexibilität - 70%
Anschlüsse - 75%

78%

BenQ TH535 Full HD...
159 Bewertungen
BenQ TH535 Full HD...
  • Full HD 1080p, Hohe Helligkeit von 3.500 ANSI Lumen
  • Eingebauter Lautsprecher, für Glas optimierte Linse
  • 2 x HDMI; Kompatibel mit Google Chromecast, Apple TV, Amazon Fire TV
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Stärken
  • sehr gutes Bild in abgedunkelten und helleren Räumen
  • sehr gutes Kontrastverhältnis
  • sehr einfache Installation
  • vertikale Keystone-Korrektur für einfache Bildanpassung
  • kompakt und leicht, ideal zum Transport
  • 3D-kompatibel
  • energiebewusster SmartEco-Modus
  • attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis
Schwächen
  • Bild ist in helleren Räumen ab und an etwas verwaschen
  • keine direkte Wiedergabe von USB-Sticks möglich
  • kein WLAN oder Bluetooth zur kabellosen Übertragung
  • kein Anschluss eines WLAN-Dongles möglich
  • integrierter Lautsprecher ist viel zu leise
  • kein Upscaling von DVD-Filmen auf Full-HD-Qualität
  • keine 3D-Brille im Lieferumfang enthalten
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Welch Alternativen hat der BenQ TH535

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Andreas

ist Autor auf Beamertest.co und kann als echter Technikliebhaber keine Fehlkäufe leiden. Als Testredakteur für Beamer und Projektionstechnik möchte er mit seinen Testberichten seinen Teil dazu beitragen, Sie vor Fehlkäufen zu bewahren. Aktuell ist Andreas auch der Inhaber von BeamerTest.co

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