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Kurzdistanz Beamer

Kurzdistanz Beamer sind Projektoren mit einem deutlich steileren Lichtwurf als üblich. Oft wird diese Fähigkeit durch Weitwinkelobjektive hergestellt, die mit asphärischen Linsen versehen sind.

Während manche handelsübliche Beamer ein Bild erst ab einer Entfernung von vier Metern auf der Wand darstellen können, ist diese Projektion bei einem Kurzdistanzbeamer meistens schon in einer Distanz von weniger als einem Meter möglich. Diesen Effekt steigern Ultra Kurzdistanz Beamer noch einmal um rund einen halben Meter.

Die Kennzahl für den Nahwert des Beamers ist das Projektionsverhältnis, das entweder in der ausführlichen Form „0,7:1“ oder in der Kurzform „0,7“ angegeben wird.

In diesem Beispiel benötigt ein Beamer 70 cm, um ein großes Bild mit der Bildbreite von 1 m auf der Leinwand zu erzeugen.

Speziell in Bezug auf kurze Reichweiten besitzen die Hersteller Acer und Optoma eine hohe Reputation beim Kunden und ranken im Kurzdistanz-Beamer Test teilweise auf höchsten Positionen mit der Wertung sehr gut.

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Die Vorteile von Kurzdistanz Beamern

Die spezifische Fähigkeit von Kurzdistanz Beamern bringt verschiedene Vorteile mit sich, von denen einige Zielgruppen besonders profitieren. Zunächst verlaufen Vorführungen vor allem unter unruhigen Verhältnissen wie bei offenen Veranstaltungen in der Hinsicht störungsfrei, dass der lange Lichtkegel fehlt, der die unbeliebte Schattenbildung erzeugt, wenn Personen diesen Bereich berühren. Schließlich kann der Beamer direkt vor der Leinwand postiert werden.

Ein anderer Vorteil ist die flexiblere Aufstellung, da man für die Vorführung nicht mehr auf große, lange Räume angewiesen ist. Wer zum Beispiel in seiner Wohnung für das Heimkino nur kleinere Zimmer zur Verfügung stehen hat, ist dankbar um diese Innovation. Auch im Businessbereich hat der Kurzdistanz Beamer eine große Bedeutung, wenn entsprechende Räumlichkeiten fehlen oder die Vorführungen mobil, zum Beispiel in Bahnen und Flugzeugen, stattfinden.

Außerdem kommt der Kurzdistanz-Beamer in der Gamerszene zum Einsatz, da nur dieser Projektor die Schattenbildung zuverlässig vermeidet, die dem Spielerlebnis abträglich ist. Wichtig für das Heimkino ist zudem, dass auch Kurzdistanzbeamer zu einer fantastischen Auflösungsqualität fähig sind. So gibt es unter anderem Kurzdistanz Beamer 4K, das heißt der Projektor erzeugt die höchstmögliche Auflösung, die das menschliche Auge nach Meinung von Experten aufzuschlüsseln vermag.

Kurzdistanzbeamer und Ultrakurzdistanzbeamer sind meistens äußerst kompakt gebaut und bestechen durch einen hohen Tragekomfort. Die meisten Geräte wiegen nicht mehr als 3 kg und manche Kurzdistanz Projektoren sogar nur 0,7 kg.

Die Nachteile von Kurzdistanz Beamern

Der Spezialscreen hat allerdings seinen Preis, auch wenn der galoppierende technologische Fortschritt in dieser Hinsicht für eine spürbare Erleichterung gesorgt hat. Diese Einbußen betreffen die Akustik und die Bildqualität. Was die bildliche Darstellung betrifft, belaufen sich die Schwachstellen besonders auf die Kontrastfähigkeit und Helligkeit. So ist der anvisierte Kontrast von 10.000:1 für das Bild als Voraussetzung für kraftvolle Darstellungen nicht mehr selbstverständlich, kann aber immer noch erzielt werden.

Noch deutlicher ist der Qualitätsunterschied mit Blick auf die Lichtstärke, denn während sich Kunden bei einem normalen Beamer oftmals um den Wert von 3.000 ANSI Lumen orientieren, um auch in hellen Räumen von komfortablen Einstellungen zu profitieren, müssen die Hersteller bei Kurzdistanzbeamern schon starke Verrenkungen auf sich nehmen, um einen Kurzdistanz Projektor mit dem Lichtstrom von 2.000 ANSI Lumen für das Bild anbieten zu können. Viele Produkte leisten sogar eine Lichtstärke nur im dreistelligen Lumenbereich. Diese Geräte sind natürlich ausschließlich für dunkle bzw. abgedunkelte Räumlichkeiten geeignet.

Ein weiterer Nachteil ist die schlechtere Akustik, denn die integrierten Lautsprecher sind oftmals erschreckend schwach. Abgeholfen werden kann dem mit externen Tonträgern, sodass Kunden vor dem Kauf auf entsprechende Audio-Anschlüsse achten sollten. Schließlich besitzen Kurzdistanz Beamer in der Regel keinen Lens-Shift für die Korrektur des Projektionswinkel, sodass Nutzer eines solchen Geräts mit der Trapezkorrektur vorlieb nehmen müssen.

LCD oder DLP Beamer?

Auch Kunden, die nach einem Kurzdistanz Beamer suchen, sollten sich um die Technologie des Beamers Gedanken machen. Zwar hat der technologische Fortschritt bewirkt, dass diese einstmaligen Luxusklassen heute zum Standard gehören, sodass die Unterschiede sich immer noch auf einem hohen Niveau befinden. Sowohl LCD als auch DLP sind nämlich den ursprünglichen Technologien der Projektoren in Form von Kathodenstrahlröhren und dem Eidophor-System deutlich überlegen. Da beide Technologien aber ihre ausgeprägten Stärken besitzen, sollte die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Technologie auf die eigenen Bedürfnisse und Nutzungsmöglichkeiten abgestimmt sein.

Generell ist die LCD-Technologie dank des Prinzips der überlappenden Farben die farbintensivere Variante, die auch mit brillanten Farbverläufen und feineren Farbnuancen den Bedürfnissen von Gamern und Heimkinogängern entgegenkommt. Auch ist die Farbtreue oft überragend und deutlich besser als bei den meisten DLP Beamern. Zudem ermöglicht diese Technologie eine smarte und kompakte Bauweise. Was beim DLP Beamer der Regenbogeneffekt ist, ist beim LCD Beamer der Fliegengittereffekt, der allerdings weniger folgenschwer ist und ebenfalls durch den technologischen Fortschritt bei moderneren Geräten weitgehend gelöst ist.

Die DLP-Technologie wird wiederum im Geschäfts- und Bildungsbereich aufgrund der kontrastreicheren Darstellungen mit feineren Grauabstufungen bevorzugt, die bei stehenden Bildern wie Grafiken einen Vorteil bieten. Auch ist der Verschleiß der wertvollen Leuchten deutlich geringer. Die Übertragung basiert auf der Ausnutzung des Trägheitseffekts des menschlichen Augen, das blitzschnell aneinandergereihte Bilder zu Bewegungen zusammensetzt. Da dies bei schnelleren Perspektivwechseln im Film und Computerspiel die flüssige Darstellung beeinträchtigen kann, tun Gamer und Kunden, die nach einem guten Kurzdistanz Beamer für das Heimkino suchen, gut daran, sich für ein Modell mit integrierter Zwischenbildberechnung zu entscheiden. Dieses Feature kann die Größe der standardisierten 24 Bilder pro Sekunde auf das Vielfache erhöhen.

Ältere Modelle verursachen gelegentlich einen Regenbogeneffekt. Für diesen ist zwar nur ein geringer Anteil der Bevölkerung anfällig. Wer diese „Vulnerabilität“ dafür aufweist, muss allerdings mit schweren Folgen bis hin zu Kopfschmerzen rechnen, die jedes Medienerlebnis zunichte machen. DLP Beamer besitzen durch das rotierende Farbrad und den Lüfter eine größere Lärmentwicklung und sind tendenziell etwas günstiger. Mit LCOS werden die Stärken beider Technologien kombiniert. Entsprechende Geräte finden sich oftmals im Highend-Bereich für das Heimkino.

Das verwendete Licht bei Beamern

Die meisten Beamer werden mit Projektorlampen betrieben, die, worauf der Name bereits hinweist, auf die Beleuchtung von Beamern spezialisiert sind. Das Multimedienerlebnis ist dem zufolge maßgeschneidert. Mit Blick auf die grüne Wende wurde allerdings der hohe Stromverbrauch problematisiert, der zudem die Betriebskosten hochhält. Ebenfalls für hohe Betriebskosten sorgt der Verschleiß der Projektorlampen, denn diese wertvollen Leuchten halten durchschnittlich nur 3.000 bis 5.000 Stunden.

Um diesen Problem entgegenzuwirken, gibt es seit einiger Zeit Beamer, die unabhängig von der verwendeten Technologie mit LED-Lampen arbeiten. Diese Energiesparlampen verbrauchen wesentlich weniger Strom, benötigen für den Gebrauch keinen Lüfter und halten über 20.000 Stunden. Dafür ist die Qualität der bildlichen Darstellung reduzierter. Vor allem stört viele Nutzer der matte Eindruck der Projektionen. Dazu passt, dass die Helligkeit viel geringer ist, sodass LED Beamer ausschließlich bei Dunkelheit genutzt werden können. Dazu gesellt sich das Problem, dass aufgrund des Phänomens des permanenten Lichtstromrückgangs oftmals die ohnehin schon matten Übertragungen mit der Zeit immer dunkler werden. Eine Lösung für das Problem ist die adaptive Erhöhung des LED-Stroms.

Ebenfalls sehr sparsam verhält sich das Laserlicht, das im Gegensatz zu LED-Lampen im Vergleich zu den Projektorlampen allerdings nicht schwächere, sondern sogar noch stärkere Bilder erzeugt. Differenzierte Farbspiele, messerscharfe Kontraste und brillante Auflösungen bringen das Herz vieler Kunden zum Leuchten. Laser Beamer sind allerdings noch sehr teuer und kosten das Vielfache von anderen Projektoren. Zudem können durch einen unabsichtlichen Blick in den Laserstrahl irreparable Schäden am Auge verursacht werden.

Auflösung und Format

Ist bei Beamern die Auflösung in Pixeln (px) angegeben, erhält der Kunde nicht nur eine Auskunft über die Bildschärfe, sondern auch über das Längsformat. Das (veraltete) Format SVGA bietet auf diese Weise eine Auflösung von 800 × 600 px, wobei diese Angabe zugleich das Längsformat enthüllt, das in diesem Fall 4:3 ist und damit dem früher gängigen Fernsehformat entspricht. Der erste Pixelwert bezieht sich also auf die y-Koordinate und der zweite Pixelwert auf die x-Koordinate. Bekanntlich sind seither die Monitore in die Breite gegangen, sodass das heutige Fernsehformat die Breite von 16:9 besitzt. Dieses Format wird vor allem beim Heimkino und Gaming geschätzt, während bei Präsentationen eher ein schmaleres Format nachgefragt wird, das die Vertikale stärker berücksichtigt.

So ist für HD Ready (1280 × 720 px/16:9) das schmalere Äquivalent WXGA (1280 × 800 px/8:5) und für Full HD (1920 × 1200 px/16:9) WUXGA (1920 × 1200 px/8:5). Kurzdistanz Beamer sind grundsätzlich fähig für die fotorealistische Hochauflösung 4K/HDR (3840 × 2160 px/16:9), die vor allem beim Videoformat Bluray unterstützt wird. 4K entspricht einer viermal feineren Auflösung als bei Full HD, obwohl bereits dieser Wert für das Heimkino sehr gut ist. Bluray läuft wie DVD über einen HDMI-Port, es wird aber zusätzlich eine Unterstützung für den Kopierschutz HDCP verlangt. Ist dies der Fall, ist der Kopierschutz bereits im HDMI-Anschluss des Beamers verbaut und Kunden brauchen nichts weiter zu tun. Beliebt ist schließlich beim Heimkino eine Bildgröße von 120 Zoll für einen sinnlichen und intensiven Filmabend.

Welche Schnittstellen werden benötigt?

Während sich früher beim Beamer die Schnittstellen ausschließlich auf die Gewährleistung der Bildübertragung konzentrierten, sind die Anforderungen an einen Beamer im Digitalzeitalter gestiegen. Auch hat sich das Feld der Übertragungsstandards durch neue innovative Ideen ausdifferenziert, sodass es heute für eine Aufgabe mehrere Alternativen gibt. Wer seinen Kurzdistanz Beamer mit Daten von seinem Smartphone füttern will, benötigt dafür die Schnittstelle MHL.

Die einzelnen Ports werden beim Beamer in analoge und digitale Anschlüsse differenziert, wobei die digitalen Anschlüsse grundsätzlich leistungsfähiger sind. Aufnahmen in Full HD Qualität sind zum Beispiel nur über digitale Schnittstellen möglich. Gebräuchlich ist für eine analoge Videoübertragung der Standard VGA. Seltener, aber besser ist das System YUV mit einem Kabel für die Lichtstärke und gleich zwei Kabel für Farben. Digital geht es für Projektionen weiter mit dem vertrauten HDMI-Standard. Gelegentlich wird statt HDMI ein DisplayPort angeboten, der nicht lizenziert ist und zusätzlich das Daisy-Checking erlaubt, womit mehrere Bildschirme für einen Port genutzt werden können. DIV-D und DIV-I erlauben die grafische Darstellung auf einem ähnlichen Niveau, haben aber keinen Ton. Geräte, die über DIV laufen, bieten deshalb in der Regel separate Audioanschlüsse zum Beispiel über die „Klinker“.

Für die Datenübertragung werden in der Regel USB Ports genutzt, wobei der USB-Port vom Typ C leistungsfähiger ist als der Typ A, da er einer moderneren Generation entstammt. Wer die kabellose Datenübertragung bevorzugt, sollte bedenken, dass der beliebte Standard WLAN bei Projektoren nicht dieselbe Kraft aufweist wie bei Computern. Deshalb wird die Alternative Miracast immer beliebter. Miracast basiert auf dem System Wifi und ist auf das Streaming von Multimediainhalten spezialisiert. Apple-Nutzer benötigen für Beamer schließlich einen Adapter für den USB-Port Typ C. Der Typ A ist für den Macintosh somit nicht ausreichend.