Viewsonic M1 Portabler-test

Die meisten Heimkino-Beamer sind für eine dauerhafte Verwendung in einem bestimmten Raum ausgelegt. Ganz anders hingegen der portable LED DLP Projektor M1 aus dem Hause Viewsonic: Er ist derartig handlich, dass er sich problemlos von einem Ort zum anderen transportieren lässt. Da sich zudem auch der Anschaffungspreis durchaus sehen lassen kann, haben wir uns den Mini-Beamer etwas genauer angeschaut. Was dabei herauskam, verrät Ihnen unser Testbericht.

Viewsonic M1 Portabler

Ausgezeichnetes Design

75/100Flexibilität

Mit seinen kompakten Maßen von 12,6 x 14,8 x 4 cm sowie einem minimalen Gewicht von etwas unter 700 g prädestiniert sich der Viewsonic M1 hervorragend als tragbarer Beamer für unterwegs. Er lässt sich demnach problemlos zu Freunden mitnehmen, die keinen Beamer besitzen oder im heimischen Garten aufstellen, wo er sein Bild an die Hauswand projizieren kann. Bereits auf den ersten Blick wird zudem klar: Dank seiner hochwertigen Verarbeitung sowie seines stilvollen Designs inklusive praktischem Standfuß erweist sich der Mini-Beamer auch in puncto Optik als echter Hingucker.

Besonders kreativ: Im zusammengeklappten Zustand dient der Standfuß als praktischer Schutz für das Objektiv – eine im Lieferumfang enthaltene Transporttasche schützt zugleich das restliche Gehäuse. Derartig viel Ideenreichtum muss natürlich belohnt werden: Unter 6.300 Einsendungen aus 54 Ländern wurde der Viewsonic M1 mit dem begehrten if Design Award in der Kategorie „Bestes Produkt“ ausgezeichnet.

Auflösung und Helligkeit

50/100Bildqualität

Wirft man einen Blick auf die technische Ausstattung des Viewsonic M1 Beamers, so findet sich hier eine Bildauflösung von 854 x 480 Bildpunkten. Echte Beamer-Fans wissen nun natürlich längst, dass dies nicht der kleineren HD-Auflösung 720p und schon gar nicht der mittlerweile gängigen Full-HD-Auflösung nahekommt.

Zwar muss man an dieser Stelle fairerweise dazusagen, dass der portable Beamer nicht ansatzweise in der Preisklasse von hochauflösenden Beamern spielt – zumindest die kleinere HD ready-Auflösung hätten wir uns aber schon gewünscht. Zum Vergleich: Auch der Nebula Mars II (hier geht es zu unserem Testbericht) ist ein tragbarer Beamer für unterwegs, der mit 1280 x 720 Bildpunkten (HD ready) auflöst – allerdings kostet das Gerät auch etwa doppelt so viel wie der Viewsonic M1.

Selbstverständlich ist die Wiedergabe von Blu-ray-Discs oder anderen hochauflösenden Inhalten mit diesem Gerät dennoch möglich, wenn auch in einer herunterskalierten Auflösung. Alles andere wäre für einen mobilen Beamer, dessen Hersteller ihn als Beamer für „Spiel & Spaß“ bewirbt, auch sehr enttäuschend.

75/100Ausstattung

Der M1 weist eine Leuchthelligkeit von 250 Lumen auf. Auch dies ist im Vergleich zu anderen Beamern nicht gerade viel, reicht aber dennoch vollkommen aus, um in späteren Abendstunden eine Bildbreite von 1,5 Metern zu erzielen – die natürlich auch optimal ausgeleuchtet wird. Höher sollte diese jedoch im Idealfall nicht ausfallen, da die Brillanz der Farben bei einer größeren Bildbreite doch stark nachlässt. Hält man sich jedoch an diesen Maximalwert, darf man sich auf eine knackig scharfe Auflösung, kräftige Farben und einen überraschend guten Schwarzwert freuen – letzterer liegt bei 0,25 Lumen, was für einen Beamer in dieser Preisklasse durchaus sehr löblich ist.

Selbst unangenehmes Ruckeln oder winzige Aussetzer bei schnellen Kameraschwenks, wie man sie von preiswerteren Beamern leider nur zu gut kennt, lassen sich beim Viewsonic M1 nicht feststellen: Alle Inhalte werden absolut flüssig wiedergegeben, wodurch die Betrachtung gleich doppelt Spaß macht. Ebenfalls praktisch: Mithilfe einer innovativen 360-Grad-Schwenkfunktion lässt sich das Bild des Beamers auch ohne die Zuhilfenahme eines Stativs oder anderen Hilfsmitteln problemlos an jede Wand projizieren – hier beweist der Hersteller einen wirklich hohen Einfallsreichtum.

Vielfältige Anschlussmöglichkeiten inklusive USB und SD-Karten-Steckplatz

80/100Anschlüsse

Hinsichtlich seiner Anschlussmöglichkeiten bietet der Viewsonic M1 so ziemlich alles, was das Herz begehrt: Neben einem HDMI-Eingang und zwei USB-Eingängen (davon 1x USB-C) ist sogar ein Steckplatz für SD-Karten mit an Bord, durch den sich zahlreiche Multimediainhalte schnell und unkompliziert übertragen lassen – diese werden dann praktischerweise auch direkt mithilfe des integrierten Mediaplayers abgespielt. Auch die eigentliche Bedienung des Geräts ist kinderleicht: USB-Stick oder SD-Karte einsetzen, einen Blu-ray-Player oder einen DVB-T2 Receiver anschließen und der Beamer erkennt vollautomatisch das jeweilige Eingangssignal – ganz ohne Auswahl auf der beiliegenden Fernbedienung.

Viewsonic M1 Portabler-bedienung

Der integrierte Akku hält etwa vier Stunden durch, im zugeschalteten Eco-Modus sind es sogar sechs Stunden – was für einen gemütlichen Filmabend in beiden Fällen mehr als ausreichend ist. Selbst die beiden eingebauten 3-Watt-Lautsprecher wissen (zumindest in kleineren Räumen) absolut zu überzeugen, sodass man nicht einmal ein externes Lautsprechersystem anschließen muss. Möglich ist dies durch die vorhandenen Audio-Anschlüsse natürlich dennoch.

Fazit

note2-6Der Viewsonic M1 überzeugt sowohl durch sein stilvolles Design, als auch durch seine kinderleichte Bedienung. Zwar fehlt dem Gerät die mittlerweile gängige HD-Auflösung, bei einer Breite von bis zu 1,5 Metern liefert er aber dennoch knackig scharfe Bilder mitsamt leuchtender Farben und einem satten Kontrastwert ab.

Weitere Pluspunkte gibt es für die Vielzahl an unterstützten Dateiformaten, den integrierten SD-Karten-Steckplatz sowie die innovative 360-Grad-Schwenkfunktion. Ein wirklich überzeugender portabler Beamer, der den Geldbeutel zudem nicht allzu stark in Mitleidenschaft zieht. Top!

Die meisten Heimkino-Beamer sind für eine dauerhafte Verwendung in einem bestimmten Raum ausgelegt. Ganz anders hingegen der portable LED DLP Projektor M1 aus dem Hause Viewsonic: Er ist derartig handlich, dass er sich problemlos von einem Ort zum anderen transportieren lässt. Da sich zudem auch der Anschaffungspreis durchaus sehen lassen kann, haben wir uns den Mini-Beamer etwas genauer angeschaut. Was dabei herauskam, verrät Ihnen unser Testbericht. Ausgezeichnetes Design Mit seinen kompakten Maßen von 12,6 x 14,8 x 4 cm sowie einem minimalen Gewicht von etwas unter 700 g prädestiniert sich der Viewsonic M1 hervorragend als tragbarer Beamer für unterwegs. Er…
Bildqualität - 50%
Ausstattung - 75%
Flexibilität - 75%
Ausstattung - 75%

69%

Gesamt

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Stärken
  • sehr gutes und scharfes Bild bis zu einer Bildbreite von 1,5 Metern
  • kinderleichte Bedienung
  • umfangreiche Anschlussmöglichkeiten
  • integrierter SD-Karten-Steckplatz
  • integrierter Mediaplayer
  • innovative 360-Grad-Schwenkfunktion zur Bildanpassung
  • Standfuß dient beim Transport als Objektivschutz
  • vergleichsweise gute Lautsprecher
Schwächen
  • bescheidenes Bild ab 1,5 m Bildbreite und in hellen Umgebungen
  • keine HD-Auflösung

Viewsonic M1 Alternativen

Über den Autor
ist Autor auf Beamertest.co und kann als echter Technikliebhaber keine Fehlkäufe leiden. Als Testredakteur für Beamer und Projektionstechnik möchte er mit seinen Testberichten seinen Teil dazu beitragen, Sie vor Fehlkäufen zu bewahren. Aktuell ist Andreas auch der Inhaber von BeamerTest.co