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Xiaomi Beamer

Xiaomi hat seit seiner Gründung im Jahre 2010 auf der Weltbühne für Furore gesorgt. Der mittlerweile drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt, der sich auf Hightech-Gegenstände aller Art spezialisiert hat, drängt von seiner Basis in Düsseldorf aus zunehmend auf den deutschen Markt. Wegen der Vielfalt seine Produkte vom E-Scooter über den Saugroboter bis zum Luftfilter und Fitness-Tracker wird Xiaomi immer wieder mit Amazon verglichen. Zum Vision Statement des Unternehmens gehört es passend dazu, für jedes Produkt der erste Ansprechpartner zu sein.

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  • Dies ist die erste ultra-kurze Projektor der Welt mit modernsten Laser - Display (ALPD)...
  • Neben hochwertigen Laser verfügt das Gerät auch über ein Top-End Lautsprechersystem für ein...
  • Kann eine Anzeige projiziert bis zu einem Maximum von 150 Zoll. Treffen Sie mit MI Laser Projektor...

Geführt wird die Firma vom charismatischen Gründer Lei Jun, der in der chinesischen Technologiebranche bestens vernetzt ist und bereits Jahre vor der Gründung von Xiaomi mit dem Software-Unternehmen Kingsoft und dem Online-Buchhandel Jojo.com erfolgreiche Eigenkreationen in die Welt setzte. Bereits in 20 namhaften Unternehmen hat der umtriebige CEO durch Investitionen seinen Fuß in der Tür. Er verfügt über einen legendären Ruf und tatsächlich ist es eine herausragende Leistung, sich als einstiges Start-up in vielen verschiedenen Branchen an die Spitze des chinesischen Marktes zu setzen, der in vielerlei Hinsicht einem Haifischbecken ähnelt. Aktuell will Xiaomi entsprechend gestählt mit seinen Produkten Europa erobern. Das Pekinger Unternehmen verfügt bei seiner Europa-Expansion über ein klares strategisches Konzept, weswegen es sich lohnt, sich näher mit diesem Hightech-Giganten zu beschäftigen. Wir liefern dafür in diesem Artikel die nötigen Informationen mit der entsprechenden Bewertung.

Der Begriff Xiaomi steht für ein kleines Reiskorn, das nach der buddhistischen Philosophie so bedeutend sein könne wie ein Berg. Nach Lei Jun symbolisiere die Hirse einen bescheidenen Anfang und den Sinn für Details. Auch die Markenbezeichnung MI ist zweideutig. Sie steht für das mobile Internet, aber auch für Mission Impossible. Egal, wie schwierig die Herausforderung auch ist, der sich Xiaomi auf seinem Weg entgegenstellt, jedes Problem werde angepackt und so gelöst, dass der weltumspannende Konzern und seine Kunden gestärkt aus der Situation hervorgehen.

Interessant ist für die Außensicht, dass das Unternehmen aus Peking mit 150 Millionen smarten Geräten weltweit die größte Plattform von IoT-Produkten ist. Denn wer sich für Xiaomi Beamer interessiert, kann mit Hightech-Projektoren rechnen, die sich wunderbar ins Smart Home integrieren lassen und die sich durch eine hohe Vernetzungsfähigkeit auszeichnen. Die Innovation und Experimentierfreude, für die der Global Player bekannt ist, zeigt sich auch in der Art der Produkte, die er für den chinesischen Markt herstellt. Akkuschrauber mit USB-Anschluss, Mini-Panzer, die sich über das Smartphone steuern lassen und Tassen, die nicht umfallen können, sorgen für einen ordentlichen Wow-Effekt.

Xiaomi Beamer stehen für hohe Qualität und niedrige Preise. Dafür, dass das Preisleistungsverhältnis stimmt, bürgt ein gesunder Eklektizismus. Die technologischen Geräte von Xiaomi sind aus High-Tech-Bauteilen ausgesuchter Spitzenanbieter zusammengesetzt. Hohe Kosten bei der Verarbeitung werden dadurch eingespart. Über sein berühmtes „Xiaomi-Ökosystem“ sind die Pekinger mit der ganzen Welt vernetzt. Ein weiterer Grund für die niedrigen Preise bei starker Qualität: Zur Unternehmenspolitik gehört es, anderen Bewerbern den Vortritt für den Release zu lassen. Sind die Komponenten einige Zeit auf den Markt, fallen die Preise deutlich. Weiteres Geld spart der Kunde, indem er für den Versand zum Beispiel über den bekannten China-Shop Gearbest die Priority Line nutzt. Mit der Priority Line ist der Versand schnell, kostenlos und per Tracking jederzeit nachvollziehbar. Das wichtigste Argument für die Priority Line: Die Zollgebühren entfallen.

Außerdem verzichtet Xiaomi auf kostspielige Werbeaktionen und konzentriert sich stattdessen auf die günstige, aber überaus effektive Kundenbindung über das Internet und die sozialen Medien. Bekannt ist außerdem das Mi Fan Festival. Das Fest wird von Xiaomi organisiert und anlässlich der Feierlichkeiten werden regelmäßige Aktionen angeboten. Schließlich soll auch das Kopieren von den Besten der Branche den Preiskampf möglich machen. Kritiker bemängelten in diesem Zusammenhang, dass das firmeneigene Betriebssystem für Smartphones Apples iOS und Samsungs TouchWiz frappierend ähnele.

Das Unternehmen arbeitet eng mit der chinesischen Regierung zusammen, Lei Jun selbst hat einen Sitz im Volkskongress und hochrangige Vertreter der Kommunistischen Partei sind, was allerdings üblich für chinesische Verhältnisse ist, Mitglieder in den Gremien des Unternehmens. Außerdem trägt das Maskottchen MiTu, eine Art ikonisierter Hase, einen roten Stern auf seiner Mütze. Xiaomi ist urtümlich chinesisch, was auch beweist, dass seine Smartphones auf dem chinesischen Markt auf Nummer eins ranken und im Mutterland noch beliebter sind als von Konkurrenz Huawei. Noch stehen die Beamer für den deutschen Markt nur auszugsweise zur Verfügung. Dies wird sich mit Sicherheit schnell ändern.

Spitze bei Laser und LED Projektoren

Die Xiaomi Projektoren sind also auf dem neuesten Stand der Technik und stehen für die totale Vernetzung. Auf diese Weise haben die Kunden die Wahl zwischen einem Beamer mit UHP-Lampen, einen Laser Beamer sowie einen LED Beamer. Die Lebensdauer von Laserlicht und Leuchtdiode sind mit 25.000 Stunden bzw. 30.000 Betriebsstunden beeindruckend und sollten für ein ganzes Leben reichen. Bei einem Laser Projektor verwendet Xiaomi die Lasertechnologie ALPD 3.0 des chinesischen Entwicklers Appotronics, welche die lange Lebensdauer der Lichtquelle ermöglicht. Weitere Vorteile dieser Laser Technologie sind die geringe Abwärme und der sparsame Stromverbrauch. Darüber hinaus ist Xiaomi das weltweit erste Unternehmen, dem es gelang, auf Basis der Lasertechnologie einen Ultrakurzdistanz Beamer herzustellen, der mit einem nötigen Abstand von nur 47 cm und einem Wurfverhältnis von 0,23:1 zur Leinwand brilliert.

Ein solcher Kurzdistanz Beamer lässt sich also problemlos im Raum aufstellen ohne dass störende Objekte ständig Schatten werfen. Wer sich hingegen für einen LED Beamer des Herstellers entscheidet, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Insgesamt profitiert er von dem smarteren und kompakteren Erscheinungsbild, flexibleren Aufstellungsmöglichkeiten und einem deutlich geringeren Preis. Der LED Projektor überzeugte im Test vor allem mit seiner enormen Helligkeit. Der Kommentar des Testers: „Er (der LED Kurzdistanz Beamer) ist mit Abstand der hellste Projektor, den ich jemals getestet habe.“ Insgesamt werfen die Xiaomi Projektoren Bilder bis zur stattlichen Größe von 150 Zoll (gemessen an der Bildschirmdiagonale). Das alles gibt es schon für einen moderaten Preis, denn selbst die besten Hightech Kurzdistanz Beamer werden zumeist deutlich unter der Schwelle von 2.000 Euro angeboten.

Auf das Ergebnis kommt es an: Xiaomi und der Pixel Shift

Typisch für die Unternehmenspolitik sind die kristallklaren Auflösungen der Beamer zum Beispiel in 4K HDR durch die Pixel Shift Technologie. Pixel Shift ist eine Art 4K Upscaling. Mit dieser Technologie werden die einzelnen Pixel so schnell verschoben, dass dies für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar ist. Am Ende entspricht also die wahrgenommene Auflösung auf der Leinwand 4K ohne dass es sich um eine native Auflösung dieses Wertes handelt. Auch dadurch senkt Xiaomi die Herstellungskosten für seine Beamer und kann trotzdem weiterhin eine hohe Qualität auf den Markt bringen. Die Methode Pixel Shift ist allerdings, wie viele Kommentare von Kunden zeigen, umstritten. Manchen Nutzern ist es egal, ob sie nicht natives oder natives 4K am Ende sehen. Andere Kunden legen hingegen sehr wohl viel Wert auf eine native Auflösung in 4K.

Das Flagschiff: der Xiaomi Mijia Laser Beamer

Xiaomo Mijia, kurz auch Xiaomi Mi, heißt der weltweit erste Laserbeamer mit Ultrakurzdistanztechnologie, mit dem die Offensive auf den deutschen Markt beginnen soll. In einem Test von Heimkino im März 2020 erreichte der Laser Beamer eine Note von 1,2. Den Testern gefielen vor allem die hohe Qualität von Ton und Bild sowie die Verbindung mit dem Multimediasystem von Android TV. Ursprünglich wurde der Xiaomi Beamer 4K auf Basis einer Auflösung in Full HD entwickelt, wobei er es nur auf 1.500 ANSI Lumen schaffte. Mit der Pixel Shift Technologie gelang der Durchbruch mit dem Mi Laser. Die native Auflösung blieb zunächst bei FHD, aber das Ergebnis entsprach weitgehend dem 4K-Erlebnis mit gleichzeitig verbessertem Farbraum via HDR. Seit Ende 2019 ist der Mi Laser auch in nativer Auflösung von 4K HDR erhältlich. Der Laser Beamer 4K dürfte mit seiner herausragenden Vernetzungsfähigkeit Hightech-Enthusiasten mit gehobenen Ansprüchen für Spielkonsolen und Heimkino erfreuen. Bereits ein Abstand von 47 cm zur Leinwand reicht aus, um die Projektionen für die maximale Auflösung auf einem 150 Zoll Bild zu empfangen. Nach dem Kauf des Beamers ist ein Switch zwischen den Formaten 16:9 und 4:3 möglich.

Der Xiaomi Mi 4K HDR schafft eine Helligkeit von 5.000 Lumen auf der Leinwand, sodass er sich auch wunderbar in tageslichthellen bzw. beleuchteten Räumlichkeiten nutzen lässt. Eher durchschnittlich ist das Kontrastverhältnis von 3.000:1, das heißt, dass der hellste Punkt 3.000 mal heller ist als der hellste Punkt. Der Laser selbst besteht aus Phosphorlasern und wird mittels DLP-Technologie auf die Leinwand projiziert. Das ist die Technologie, deren Stärken vor allem in den eindringlichen Darstellungen in dunklen Szenen mit stark nuancierten Grauabstufungen und im stärkeren Kontrast liegen. Ein Highlight des Laser Beamers ist die Fähigkeit für das 3D-Kino. Die 3D-Brillen gehören allerdings nicht zum Lieferumfang. Für verbesserte Farbaufnahmen bürgt die Appotronics-Technologie ALPD 3.0, die den NTSC-Farbraum auch in nativen 4K um 85 % abdeckt. Ein Näherungssensor dient der Sicherheit und führt dazu, dass sich der Laser abschaltet, wenn sich jemand dem Bildschirm nähert, weil Laser bekanntlich zu irreparablen Augenschäden führen kann. Die Sicherheitsfunktion lässt sich beim Beamer bei Bedarf abschalten. Um das Bild zu verschieben, nutzt der Xiaomi Li die Keystone-Korrektur. Damit der 4K Beamer perfekt auf die Leinwand eingestellt werden kann, helfen kleine Einstellrädchen für die Höhenverstellung der vorderen Füße, die der Leinwand zugewandt sind.

Eine vielseitige Konnektivität unter hohen Übertragungsstandards ist mit drei HDMI-Ports der zweiten Generation (HDMI 2) möglich. Einer der drei Ports unterstützt gleichzeitig den Audio Return Channel, das heißt mit ARC kann der HDMI-Port akustische Kabel senden und empfangen, sodass eine Kabelverbindung nicht mehr nötig ist. Die Akustik erfüllt mit Dolby Sound und DTS-HD höchste Ansprüche. Weitere Möglichkeiten mit der ARC-Technologie sind:

  • Anschluss einer Spielkonsole an den Fernseher, während der Ton wieder an den AV-Receiver zurückfließt.
  • Empfang von Dolby-Digital-Audiosignale eines digitalen Kabel-TV-Programms für einen klangvollen Surround-Sound
  • Empfang von DVB-T mit verbesserten Sound durch Nutzung eines Verstärkers
  • Empfang von Surround-Sound mit 5.1 System über einen USB-Stick.

Um weitere Endgeräte an den Xiaomi Mi anzuschließen, stehen jeweils ein USB 3.0 und USB 2.0 Port zur Verfügung. Die Internetfähigkeit wird mit WLAN und Ethernet und die Vernetzung mit Smartphones über Bluetooth hergestellt. Der Betrieb ist vollständig digital und läuft über einen auch Autofokus genannten Sensor. Auf diese Weise ist der einzige mechanische Knopf die An-und-aus-Taste, während der Nutzer über das digitale Menü seine Einstellungen tätigt. Als Betriebssystem verwendet Xiaomi für seinen Laser Beamer Android 8.1. Für die neuesten Modelle ist bereits das neueste Betriebssystem Android 9.0 implementiert. Der Stromverbrauch liegt bei 250 Watt bzw. 0,5 Watt im Standby-Modus.

Seine Kraft speist der Xiaomi 4K Laser Projektor aus einem Vierkern-Prozessor mit 1,8 GHz mit einem Arbeitsspeicher (RAM) von 2 GB DDR3 und 16 GB Flash. Betriebsbereit ist der Ultrakurzdistanzbeamer bereits in 20 Sekunden. Einige Apps für Streamingdienste wie YouTube, Red Bull TV und Ted sind bereits vorinstalliert oder lassen sich wie DAZN, Zattoo und Kodi über den Google Playstore organisieren. Bei den älteren Modellen gab es Probleme mit der Erreichbarkeit der beiden in Europa beliebtesten Streamingdienste Amazon Prime und Netflix. Aber das Problem ist bekannt und Xiaomi arbeitet an einer Lösung, die bereits jetzt in der 9. Version (Android 9.0) zu finden ist. Dafür hat der Kunde mit dem Xiaomi Mijia einen Fuß in der Tür des gigantischen chinesischen Marktes, dem die Zukunft gehört. Nahezu alle in China beliebten Apps und Streamingdienste lassen sich mit dem Xiaomi Mi nutzen.

Weitere Laser Beamer

Der Xiaomi Mi Laser Beamer wird direkt von Xiaomi betrieben. Seine hohe Leistung in nativen 4K, Funktionsvielfalt und Vernetzungsfähigkeit machen ihn zu einem beliebten Allrounder im Highend-Bereich. Das angesprochene Xiaomi Ölosystem bringt es mit sich, dass Xiaomi die Lizenz für eine Vielfalt weiterer hochwertiger Laser Beamer betreibt, die in anderen Parametern punkten. Sie wurden von Partnerunternehmen von Xiaomi entwickelt. Wer sich Hintergrundinformationen zu den Teilhabern wünscht: Fengmi ist ein Technologieunternehmen auf Basis einer Zusammenarbeit zwischen Xiaomi und Appotronics. WEMAX wiederum ist ein asiatisches Unternehmen, das sich auf hochwertige Video Projektoren spezialisiert hat.

Wer sich also auf bestimmte Leistungsanforderungen spezialisieren möchte, findet in der Produktfamilie von Xiaomi ein reiches Füllhorn vor. So bietet der Xiaomi Ökosystem Fengmi statt 16 GB zum Beispiel 64 GB Flash an, der Xiaomi Ökosystem WEMAX bringt es auf die beeindruckende Helligkeit von 9.000 ANSI Lumen auf der Leinwand. Weitere mögliche Highlights sind eine diffuse Reflexion für eine Verbesserung der Sehqualität und eine Verringerung der Ermüdung, die Akustik vom Typ High-Fidelity-Audio mit zwei Vollfrequenz- und zwei Hochfrequenzen sowie eine Acht-Punkte-Korrektur für eine noch exaktere Bildjustierung. Wie der Xiaomi Mijia Laser Beamer sind auch für beide Ökosystem-Marken zahlreiche Produkte mit unterschiedlich ausbalancierten Fähigkeiten verfügbar, wozu unter anderem die Konnektivität mit dem 5G-Standard der Zukunft gehört.

Die Nutzung von Miui TV

In China sind die Segnungen der Digitalisierung viel weiter fortgeschritten als in Europa, und das wird auch durch die Xiaomi Laser spürbar. Mit Miui TV wird die Vernetzungsfähigkeit mit den chinesischen Sendern hergestellt, was vor allem für chinesische Auslandsstudenten ein riesiger Vorteil ist. Das Benutzermenü kann von der chinesischen Sprache auf englisch übersetzt werden. Die bemängelten Übersetzungsfehler sollten mit dem Betriebssystem der Version 9.0 weitgehend überwunden sein. Außerdem lassen sich mit diesem Betriebssystem auch die europäischen Streamingdienste empfangen. Wer kein Chinese ist, kann die Umstellung auf englisch mithilfe der Shafa-App durchführen.

Smart wie ein Würfel: der Xiaomi Mini Beamer Smart Compact

Xiaomi hat sich bereits zu Beginn seiner Offensive auf den deutschen Markt breit aufgestellt. Vor allem die High-end-Geräte des Herstellers sind auf Alleinstellungsmerkmale spezialisiert, die trotz günstiger Preise den Unterschied zur Konkurrenz ausmachen sollen. So bieten die Hauptstädter neben dem ersten Laser Beamer auf Basis der Ultrakurzdistanz weitere Juwelen an. Ein wahres Kleinod ist in diesem Zusammenhang der Xiaomi Smart Compact Projector, dessen USP sein smartes, würfelförmiges Erscheinungsbild ist. Mit Maßen von 15 × 15 × 11,5 cm und einem Federgewicht von nur 1,3 kg lässt er sich wunderbar durch die Wohnung transportieren und nach Belieben aufstellen. Mögliche Optionen sind die Installation an der Wand, auf den Boden und an der Decke. Seine Flexibilität ist diesbezüglich unschlagbar. Diese gilt auch für die Bildgröße, denn der Nutzer kann die Projektionsfläche im Spektrum zwischen 60 und 120 Zoll verändern.

Die Lichtstärke von 500 ANSI Lumen wirkt auf den ersten Blick zwar bescheiden. Bedenken sollte man allerdings, dass für die wesentlich kleineren Bilder, die Mini Beamer zu werfen imstande ist, weitaus weniger ANSI Lumen als bei stationären Großprojektoren benötigt werden. Deswegen lautet die Empfehlung bei Mini Beamern, dass diese mindestens über eine Helligkeit von 100 ANSI Lumen verfügen sollten, damit jeder die Bilder problemlos erkennen kann, und diese Mindestanzahl wird mit 500 Lumen deutlich überboten. Mini Beamer mit der Lichtstärke von 500 Lumen lassen sich auch noch bei einer gewissen Helligkeit verwenden, eine vollständige Verdunkelung ist also nicht erforderlich.

Zeitgemäß ist der Xiaomi Smart Compact auch aufgrund der sparsamen LED-Lampen, die laut Hersteller über 20.000 Betriebsstunden halten. Die native Auflösung liegt bei Full HD und damit bei einem Auflösungsstandard, der auch heute noch bei Mini Beamern revolutionär ist. Gerade hier zeigen sich am augenfälligsten die rasanten Entwicklungsschübe im Bereich der Miniaturisierung. Außerdem können 4K-Filme auf dem Beamer empfangen werden, die lediglich auf den Full HD Wert herunter skaliert werden. Auch dieses Modell lässt sich zwischen 16:9 und 4:3 umstellen. Dafür, dass die Akustik dem Bild nicht hinterherhinkt, bürgen zwei Stereo-Lautsprecher für einen satten Klang mit Dolby Audio oder DTS-Codec auf Heimkino-Niveau. Die Bildschirmgröße liegt zwischen 60 und 120 Zoll und das Bild lässt sich mit der Keystone-Korrektur, einem Zoom und Autofokus verschieben. Der Xiaomi Mi Smart Compact nutzt das moderne Betriebssystem Android 9.0 und besitzt einen internen Speicher mit der Kapazität von 16 GB.

Warum überhaupt Android Beamer?

Es ist kein Geheimnis, dass zahlreiche Beamer von Xiaomi Android Beamer sind, das heißt, sie laufen über das entsprechende freie Linux-Betriebssystem. Dieses wiederum ist als Software beliebt für Smartphone-Hersteller aller Art. Dieser Umstand führt bereits zu dem ersten Vorteil von Android Beamern, ihre hervorragende Vernetzungsfähigkeit mit mobilen Endgeräten, zumal Android bekanntlich für Smartphones zusammen mit iOS das beliebteste Betriebssystem ist.

Konzipiert für den mobilen Gebrauch sind die Xioami Android Beamer ausschließlich Mini Beamer. Sie sind klein, handlich und kompakt verbaut, lediglich die Lichtstärke musste von Xioami aufgrund der Konzessionen an die Größe angepasst werden. Eingebaute Sensoren registrieren Bewegungen und verwandeln das Bild bei Bedarf in einen riesigen Touchscreen. Die Eingriffsmöglichkeiten in das Bild sind enorm und die Xioami Android Beamer teilweise mit der Besonderheit der Sprachsteuerung als Alternative zur Fernbedienung ausgestattet, sodass das Gerät bereits auf Zuruf reagiert. Mit Android Beamern lassen sich die Beamer problemlos über Apps steuern und mit den beliebtesten Streamingdiensten verbinden. Das Streamen selbst wird über den TV Stick realisiert. Insgesamt ist das Betriebssystem Android geeignet für die folgenden Übertragungsstandards:

  • EDGE
  • 3G, 4G, 5G
  • LTE
  • GPS
  • WiFi/WLAN
  • MMS
  • SMS
  • Digitale Kameras mit Video- und Foto-Funktion
  • Touchscreens
  • Kompasse
  • bewegliche 3D-Grafiken
  • Beschleunigungsmesser
  • Eintritt zum Android TV

Der wichtigste Vorteil dieser Beamer ist aber der, dass sie dem Besitzer den Zugriff auf die TV Box von Android TV erlauben. Bei Android TV handelt es sich um ein interaktives Fernsehen und sogar mehr als das. Mit diesem Fernsehstandard lassen sich nämlich nicht nur TV-Streamingdienste aller Art für das Modell herunterladen, sondern auch Streamingdienste für Musik wie Spotify und Amazon Music. Außerdem kann der Kunde im Hauptmenü Apps aller Art downloaden und kommt in den Genuss hochwertiger Computerspiele über Google Play. Eine Spalte ist dabei mit zahlreichen Empfehlungen versehen, die auf den eigenen Lese- und Konsumgewohnheiten basiert. Dank eines solchen personalisierten, intelligenten Algorithmus findet man jeden Tag viele Vorschläge, bei dem das System erwartet, dass diese den eigenen Geschmack treffen. Eine zentrale App-Taste reicht bereits aus, um ins App-Menü geführt zu werden.

Auch dieses System lässt sich über eine Sprachsteuerung als Ergänzung zur Touch-Steuerung navigieren. Xiaomi selbst steuert zu seinen Android Beamern die Android-TV-Box bei. Die Leistungen sind mit 4K HDR und einer Framerate von 60 FPS besonders hochwertig. Zum Vergleich: das menschliche Auge kann bereits 24 Bilder pro Sekunde zu einem bewegenden Bild (Video) zusammensetzen. Eine Framerate von 60 sollte also auch für rasante Aktionen in Krimis oder Computerspielen ausreichen.

Surround-Sound mit Xiaomi Projektoren

Ein grundlegendes Problem bei den modernen Flachbildschirmen ist der, dass diese zwar wesentlich bessere Bilder übertragen als die alten Röhrenfernseher, aber durchaus schlechtere Töne. Der Grund dafür ist der fehlende Resonanzraum für die Akustik infolge der flachen Verbauung. Natürlich lässt sich das Problem lösen, aber nur mit einer zusätzlichen Verbauung von Lautsprechern. Xiaomi hingegen möchte seinen Nutzern das perfekte Heimkino-Erlebnis bieten und damit einen Ton, welcher der Spitzenqualität im Bild (4K HDR 3D) nicht hinterherhinkt.

Der Nutzer von Xiaomi Beamern hat zahlreiche teilweise neue Wahloptionen für einen vollendeten Musikgenuss für Filme, Musik-Streamingdienste, Radio, Computerspiele und vieles mehr. Das intensivste Erlebnis ist dabei der Surround-Sound. Durch die räumliche Aufstellung mehrerer Tonträger hat der Benutzer das Gefühl, mitten drin im Geschehen zu sein. Das Multimedia-Erlebnis ist entsprechend intensiver und unterstreicht den eindrucksvollen visuellen Eindruck, der sich zwangsläufig bei einem 150 Zoll großen Bild in funkelnden und kristallklaren Farben einstellt. Beliebt sind ein kleinformatiger Surround-Sound mit 2.1 Tonträgern und ein großformatiger Surround-Sound mit 5.1 Tonträgern für bestes Kino-Feeling im eigenen Raum. In jedem Fall steht die letzte Ziffer für den Subwoofer, der die tiefen Tonfrequenzen, die Bässe, stimmungsvoll begleitet.

Wer es sich platz- und preistechnisch leisten kann, kann sich sogar für ein 7.1 Mehrkanaltonsystem für eine vollendete Immersion entscheiden. Diese Modelle werden in jüngster Zeit angeboten. Nebenbei enthüllt sich hier ein grundlegender Vorteil bei der Entscheidung für den einflussreichen Anbieter aus China, denn der Kunde ist mit Xiaomi am Puls der Zeit und partizipiert direkt an den neuesten Innovationen. Sowohl für den Subwoofer als auch die Lautsprecher hat Xiaomi leistungsstarke Modelle im Angebot. Die Beamer stellen den Nutzer vor einigen Entscheidungen, welches Audiosystem er nutzen möchte. Für das richtige Audio out möchten wir Beratung leisten:

Dolby Sound oder DTS?

Sowohl Dolby Sound als auch DTS sind für den Surround-Sound komprimiert. Beide Systeme kamen zuerst in Kinos zur Anwendung, während sie sich heute auch für das Heimkino anbieten. Bei Dolby Sound ist die Kompression stärker, sodass mehr Platz für die Daten zur Verfügung steht. Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings auch, dass mit DTS mehr Spielraum für die Musik nach oben besteht. Vor allem bei Blu-ray-Tonträgern, auf deren Frequenzen fünfmal mehr Daten übertragen werden können, kann dieser Vorteil voll ausgespielt werden. Die meisten Blurays nutzen deswegen als Cinema-Sound das System DTS. Auch wenn die Unterschiede eher für Ästheten spürbar werden, wird DTS von vielen Kritikern ein noch eindrucksvolleres Klangerlebnis nachgesagt. Die tiefen Töne sollen bei DTS durchdringender sein, während die höheren Töne noch sauberer klingen. Im Gegenzug dazu wird Dolby Sound bei den höheren Tonfrequenzen zuweilen eine geringfügig raue Akustik nachgesagt.

SPDIF oder HDMI?

Die Audio-Standards SPDIF und HDMI sind beide digital. Die Besonderheit bei der von Sony und Philips entwickelten Schnittstelle SPDIF liegt aber darin, dass die Übertragung nicht nur auf elektrischem Wege, sondern auch optisch hergestellt werden kann. Optisch funktioniert die Verbindung über TOSLINK, während für die elektronische Datenübertragung meistens ein Coaxialkabel und seltener ein Klinkenstecker (Mini Jack) genutzt wird. SPDIF ist das wesentlich ältere System, das allerdings als extrem robust und resistent gegenüber Störsignalen gilt. Das Alter dieses Mehrkanaltonsystems kann sich allerdings bei modernen Formaten wie Dolby Sound und DTS negativ auswirken, weil die Kompatibilität nicht immer gewährt ist. Das bedeutet, dass für die Übertragung ein Downmix erforderlich ist, der das Musikerlebnis schmälern kann. Die Absatzrate ist bei SPDIF elektronisch auf 48 kHz bei 24 Bit und optisch auf 192 kHz limitiert. Deswegen empfehlen wir für den Surround-Sound grundsätzlich den bewährten und moderneren Standard HDMI, zumal es diesen bereits in der dritten Generation gibt und dieser sowohl für den Ton als auch für das Bild (4K HDR) mit Mehrwert liefert. Bereits die Version HDMI 2.0 sollte mit den meisten Anforderungen gut und einfach zurechtkommen. Zudem bietet HDMI den Vorteil, dass Ton und Bild zugleich übertragen werden, was im Endeffekt einen Kabel einspart und den Kabelsalat einzudämmen hilft.